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Alkoven. Im Frühjahr 2003 wurden in Schloss Hartheim die Gedenkstätte und Ausstellung „Wert des Lebens“, eine Sonderausstellung des Landes Oberösterreich, eröffnet. Damit erfolgte die Grundsteinlegung zum Lern- und Gedenkort, der seither an die bis zu 30.000 in Hartheim ermordeten Menschen erinnert.

 (Foto: Land OÖ/Mayr)
(Foto: Land OÖ/Mayr)

Neben der geschichtlichen Aufarbeitung liegt besonderes Augenmerk auf einer moderne Vermittlung und der Verknüpfung mit aktuellen Fragestellungen. „Im Lern- und Gedenkort Hartheim stellen wir uns nicht nur der Vergangenheit, sondern schaffen auch eine Verbindung in die Gegenwart und Zukunft. Der Wert des Lebens und die unantastbare Würde des Menschen dürfen nicht in Frage gestellt werden“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). Hartheim soll ein Zeichen setzen, dass in unserer Gesellschaft kein Platz für Ausgrenzung, Rassismus oder Extremismus ist. „Wir möchten zeigen, dass die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit nach wie vor große Relevanz für unser Leben hat“, erklärt Florian Schwanninger, Leiter des Schlosses Hartheim. Eine zentrale Rolle bei einem Besuch in Hartheim spielt die Ausstellung „Wert des Lebens“. Ihr starker Gegenwartsbezug stellt ein Alleinstellungsmerkmal des Lern- und Gedenkorts im Vergleich mit anderen Gedenkstätten dar. „Hartheim ist in ganz Europa, die erste Gedenkstätte für NS-Regimeopfer und verdeutlicht Geschichte und Gegenwart“, erläutert Brigitte Kepplinger, Obfrau von Schloss Hartheim. In Hartheim werden immer wieder Lesungen, Buchpräsentationen, Tagungen und Konferenzen veranstaltet. Zum 20-jährigen Jubiläum findet am 16. Juni ein Tag der offenen Tür mit anschließender Festveranstaltung statt. Weitere Informationen unter: www.schloss-hartheim.at


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