„Samareiner Märchen“ geht weiter
ST. MARIENKIRCHEN Die erste Saison in der OÖ-Liga ist geschlagen und das angepeilte Ziel – der Klassenerhalt – geschafft. Die Vorbereitungen auf das zweite Jahr in Oberösterreichs höchster Spielklasse laufen bereits auf Hochtouren. Neben der Vertragsverlängerung von Erfolgstrainer Stephan Kuranda und den ersten Neuverpflichtungen auf dem Spielersektor gewann der ASV auch einen wichtigen Namenssponsor: Aus dem ASV wird für die kommenden drei Jahre der ASV Gastro Profi St. Marienkirchen/P. „Wir freuen uns, einen Partner gefunden zu haben, der die Philosophie des ASV zu 100 Prozent mitträgt“, sagt der Obmann des Vereins, Christian Ortner.

Der Aufstieg in die OÖ-Liga stellte den bislang größten Erfolg in der 47-jährigen Vereinsgeschichte dar. Der Abstieg des UFC Eferding in die Landesliga führte dazu, dass sich Samarein derzeit als fußballerische Nummer eins im Bezirk bezeichnen darf. Nicht ganz die Nummer eins, aber die Nummer drei ist der ASV, was den Fan-Andrang anbelangt: 427 Zuschauer verfolgten im Schnitt die Heimspiele im Baumgartner-Stadion. Die Fans sind es auch, die der Mannschaft den nötigen Rückhalt gaben, denn „die erste Saison in der Landesliga gestaltete sich alles andere als einfach“, so Ortner. Verletzte Schlüsselspieler, ein durch einen Fehler am Spielbericht verursachter Punkteabzug am Grünen Tisch und der organisatorische Mehraufwand stellten Herausforderungen dar.
Dennoch scheute man nicht vor Investitionen zurück: Im Herbst wurde um rund 80.000 Euro eine Flutlichtanlage installiert. Zudem wurden 70.000 Euro in die Sanierung von Haupt- und Trainingsfeld gesteckt. Für die kommende Saison wird an der Südseite des Hauptfeldes ein Medienturm mit integrierter Ausschank errichtet.
Auch spielerisch ist das Ziel für die kommende Saison klar. „Das „Samareiner Märchen“ geht weiter. Konkret strebe ich eine Etablierung in der OÖ-Liga an, der ASV soll mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben. Das wird nicht einfach, denn die Liga wird mit den Aufsteigern WSC Hertha Wels und Oedt sowie dem Absteiger Wallern nicht einfacher, aber auch attraktiver“, so Trainer Stephan Kuranda.


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