Zwei Weltmeistertitel für Helena Falkner vom ltrc fraham
FRAHAM. Bei der Footbike Weltmeisterschaft in Losser/Niederlande räumten drei Nachwuchstalente des Lauf- und Tretrollerclubs Fraham groß ab.

Musste sich Helena Falkner in der Kategorie cadets im ersten Wettkampf bei den Sprints in einem Fotofinish noch mit dem Vizeweltmeistertitel begnügen, so holte sie am nächsten Tag beim Kriterium überaschenderweise den Weltmeistertitel vor ihrer Schwester Sonja. Eine verdiente Leistungen, zeigten sich die Niederländer und Tschechen besonders stark. Hinzu kam der schwierige Straßenbelag, der hauptsächlich aus Kopfsteinpflaster und Schwellen bestand, die die Roller immer wieder aufsitzen ließen. Zahlreiche Athleten rutschen weg und kamen auf dem kurvigen Kurs zu Sturz.
Auch am letzten Wettkampftag fuhren die jungen Athleten des ltrc fraham aufs Podium. Beim endurance Rennen (21 Kilometer) gaben sich Helena, die trotz einer Knieverletzung aufgrund eines Sturzes am Vortrag antrat, und Sonja keine Blöße und holten nochmals Gold und Silber. Je länger die Strecke, umso stärker präsentierten sich die beiden. Die österreichische Hymne erklang somit einen zweites Mal für Helena Falkner. Ihr Bruder Valentin holte sich in diesem Bewerb den Vizeweltmeistertitel. Zuvor gelang ihm bereits Bronze in der Klasse pupils sowie eine weitere Bronzene gemeinsam mit seinen Schwestern im Staffel-Jugendteam.
Insgesamt durfte Österreich bei dieser Weltmeisterschaft über ein tolles Ergebnis freuen. Mit drei Gold-, sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen platzierten sie sich im Gesamtklassement auf dem dritten Platz, hinter den „großen“ Nationen Niederlande und Tschechien. „Unglaublich – die Nachwuchstalente des Frahamer Verein! Gratulation! Schade, dass dieser Sport nicht mehr Breite erzielt. Er hätte es sich verdient!“, so Tretroller-Verbandspräsident Guido Pfeifermann.
Der ltrc fraham ist der erste und auch einzige Verein dieser Art in Oberösterreich. „Interessierte können jederzeit nach Anfrage Tretroller ausprobieren. Wir helfen auch beim Kauf und geben Empfehlungen. Zudem kann jeder problemlos auch eine Mitgliedschaft erlangen“, so Obmann Thomas Falkner, der an den Rennen auch selbst teilnahm, allerdings mit einem achtbaren zwölften Platz nicht ganz an die Leistungen seiner Kinder anschließen konnte.


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