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Die Verordnungsunterlagen zur Umfahrung Pupping-Karling liegen bis 16. März in den beiden Gemeindeämtern zur öffentlichen Einsicht auf.
PUPPING/HARTKIRCHEN. Bis einschließlich 16. März findet das erforderliche Planauflageverfahren für die Umfahrung Pupping-Karling in den Gemeindeämtern Pupping und Hartkirchen statt. Sämtliche Anrainer und Grundeigentümer haben bis dahin Zeit, Einsicht in die Pläne zu nehmen und die Möglichkeit Stellungnahmen abzugeben. Alle im Zuge des Planauflageverfahrens abgegebenen Stellungnahmen werden im Anschluss geprüft und der Oö. Landesregierung vor Beschlussfassung übermittelt. „Wir wollen die Bevölkerung umfassend und transparent über die geplante Trasse informieren“, stellt Straßenbaureferent LH-Stv. Franz Hiesl klar. Die Trassenverordnung durch Beschluss der Oö. Landesregierung ist für 2015 geplant.   Wichtige Pendlerstrecke Die B 130 Nibelungen Straße verläuft als überregionale Verkehrsverbindung durch das Obere Donautal von Eferding bis zur Staatsgrenze nach Deutschland. Die B 131 ist eine Ost-West ausgerichtete Verbindung, die das Mühlviertel mit dem Hausruckviertel verbindet und bei Hartkirchen in die B 130 mündet. Beide Straßenzüge sind wichtige regionale Verkehrsstrecken mit großer Bedeutung für Pendler nach Eferding beziehungsweise in die Landeshauptstadt Linz.   Derzeit führt die stark befahrene B 130 Nibelungenstraße mitten durch Karling. Vor allem die enge und unübersichtliche Ortsdurchfahrt und der Eisenbahnübergang sorgen für Behinderungen. Die Situation wird sich laut den Verkehrsprognosen noch zuspitzen, da im Jahr 2025 von 9900 Kfz/24h (derzeit beträgt das Verkehrsaufkommen zirka 7900 Kfz/24h) ausgegangen werden muss. „Durch die rund 4,5 Kilometer lange Umfahrung Pupping-Karling können rund 90 Prozent des Verkehrs auf die Umfahrung verlagert werden“, zeigt sich Hiesl von dem Straßenbauprojekt überzeugt.

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