Erste private Feuerbestattung Oberösterreichs feiert Dachgleiche in Samarein

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So soll das neue Gebäude der Feuerbestattung OÖ ab Herbst aussehen. Foto: www.feuerbestattung-oberösterreich.at
So soll das neue Gebäude der Feuerbestattung OÖ ab Herbst aussehen. Foto: www.feuerbestattung-oberösterreich.at
Nora  Heindl Nora Heindl, Tips Redaktion, 08.07.2015 07:00 Uhr

ST. MARIENKIRCHEN. Die Feuerbestattung Oberösterreich feierte mit der Dachgleichenfeier den Bau von Österreichs ökologischster Feuerbestattung in Rekordzeit. Gründe zum Feiern waren auch die vorbildhafte Planung von Architekt Georg Harant und die kompetente Umsetzung durch die Baufirma Kieninger. Das eingeplante Projektbudget von fünf Millionen Euro kann dadurch um über eine Million Euro unterschritten werden. Umso mehr freut sich der Geschäftsführer Peter Tappler auf den Betriebsstart im Herbst 2015: „Nach einer intensiven Vorbereitungszeit freuen wir uns, nun im Hausruckviertel einen neuen ökologischen Standard im Feuerbestattungswesen umsetzen zu können.“

Mit Oktober 2015 wird Oberösterreich zum ersten Bundesland, in dem eine ökologisch vorbildhafte Alternativen im Bestattungswesen angeboten wird. Nur die Kooperation mit den regionalen Bestattungspartnern ermöglicht diese einzigartige Form eines letzten Weges. Darüber hinaus wird mit Umweltschutzorganisationen zusammengearbeitet, um einen aktiven Part in der Umsetzung der regionalen Klimaschutzziele einnehmen zu können. Dieser verantwortungsvolle Anspruch zeigt sich bereits in der Auswahl des Betriebsstandortes. Die zentrale Lage von St. Marienkirchen/Polsenz im Herzen von Oberösterreich minimiert die Fahrtwege der Bestattungspartner und schont dadurch Ressourcen und Emissionen. Mit der Nutzung und Erzeugung von erneuerbarer Energie ist der CO2-Ausstoß beim Stromverbrauch auf Null reduziert. Der Einsatz von modernster Filtertechnik und Umweltzertifizierungen ermöglichen es, in Oberösterreich jene Dienstleistung anzubieten, die den letzten ökologischen Fußabdruck der Verstorbenen auf ein Minimum reduziert. Peter Tappler führt dazu aus: „Als Umweltanalytiker freut es mich besonders, dass mit unserem Betrieb erstmals der letzte Weg umweltfreundlich gegangen werden kann.“   Gemeinsam regionale Wertschöpfung schaffen Als regional verwurzelter Betrieb erlebt das Unternehmen bereits jetzt ein positives Echo der oberösterreichischen Bestatter. Nur mit ihnen schafft es die Feuerbestattung Oberösterreich neue Standards in Sachen Nachhaltigkeit zu setzen. Geschäftsführer DI Peter Tappler fügt hinzu: „Im Gespräch mit den oberösterreichischen Bestattern zeigt sich die Vorfreude auf einen regionalen Betrieb, für den auch Pietät und Kundenservice zentral sind.“ Nachhaltigkeit heißt auch Wertschöpfung in der Region zu schaffen und halten. Mit den Gesamtinvestitionen von über drei Millionen Euro und bis zu zehn neuen Arbeitsplätzen wird der Wirtschaftsstandort Oberösterreich gestärkt. Diese neuen Arbeitsplätze schaffen neben Kommunalsteuereinnahmen für die Gemeinde St. Marienkirchen/Polsenz auch für Fachkräfte die Möglichkeit, nah ihrer Heimatgemeinde einer verantwortungsvollen Tätigkeit nachgehen zu können. In der Umsetzungsphase zeigt sich, dass die professionelle Baubegleitung auf Gemeinde- und Bezirksebene für die Feuerbestattung Oberösterreich und den gesamten Wirtschaftsstandort Oberösterreich ein Erfolgsgarant ist. Offenheit vermitteln und leben Ein wichtiger Aspekt in der Etablierung neuer Standards im Feuerbestattungswesen ist der Auftrag und Anspruch von Transparenz. Die Feuerbestattung Oberösterreich steht ab dem Betriebsstart im Oktober 2015 allen Interessierten offen. Die Betreiber freuen sich, nicht nur die technische Ausstattung, sondern auch das Team und seine Arbeit präsentieren zu können. Als Teil dieser Transparenz wird es Angehörigen auf Wunsch ermöglicht, bei der Einäscherung von Verstorbenen dabei zu sein und sie bei ihrem letzten Weg zu begleiten. Auch besteht die Möglichkeit, dass Angehörige den Zeitpunkt der Einäscherung bestimmen und so ein gemeinsames Gedenken an die Verstorbenen möglich wird. Regional verwurzelte Betreiber Die Betreiber der Feuerbestattung Oberösterreich haben allesamt ihre Wurzeln in Ober- und Niederösterreich. Sie freuen sich in ihre Heimat erfolgversprechend zu investieren und Oberösterreich mit der ökologischsten Form von Bestattungen zu bereichern. DI Peter Tappler kann als Geschäftsführer der Feuerbestattung Oberösterreich bereits auf über 20 Jahre erfolgreiches Unternehmertum zurückblicken. Das neue Unternehmen ist das Produkt seiner technischen Expertise in der Anlagentechnik und der langjährigen persönlichen Beschäftigung mit dem Thema Vergänglichkeit. Mit seinen Wurzeln an der niederösterreichischen Donau und Berufsstationen in Wien freut er sich, im landschaftlich und wirtschaftlich blühenden Hausruckviertel tätig zu werden. Peter Schauer kommt gebürtig aus Schiedlberg (Bezirk Steyr Land) und absolvierte das Studium Sozioökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er setzt nun seine sozialwirtschaftlichen Kenntnisse im Feuerbestattungswesen ein. Berufsstationen bei Bestattungen und Krematorien bilden die Basis für seine Qualifikation als Betriebsleiter. Architekt DI Georg Harant ist ein etablierter Architekt und Bauträger aus Wels. Seit Jahren betreibt er ein eigenes Architekturbüro und unterstützte das Betreiberteam dabei, den modernen und ökologischen Anspruch der Feuerbestattung Oberösterreich im Gebäudebau umzusetzen. Feuerbestattungen haben Geschichte und Zukunft Feuerbestattungen blicken auf eine lange Geschichte in Europa zurück. Die ersten modernen Feuerbestattungen etablierten sich in den 1920er Jahren in den österreichischen Großstädten. Mittlerweile gelten Feuerbestattungen als eine völlig gleichberechtigte Bestattungsform. Derzeit erfahren Feuerbestattungen einen stark steigenden Zuspruch. Eine eigens durchgeführte Studie zeigt auf, dass die Kremationsrate durchschnittlich um einen Prozentpunkt pro Jahr ansteigt. Besonders Oberösterreich ist Vorreiter bei alternativen Bestattungsformen. Im Westen von Oberösterreich und in den Städten Linz, Wels und Steyr werden bereits 6 von 10 Verstorbenen in Feuerbestattungen eingeäschert. Diese Entwicklung zeigt, dass Feuerbestattungen in zunehmendem Maß als hygienischste und letztendlich für die Hinterbliebenen kostengünstigste Bestattungsform (geringerer Platzbedarf, einfachere Grabpflege) angesehen werden. Das Aufkommen von modernen Bestattungsarten wie Baum-, Wald- und Donaubestattungen tragen zu dieser Entwicklung bei. Im Angesicht dieser Alternativen erleben die oberösterreichischen Friedhöfe einen neuen Impuls, um ebenfalls zeitgenössische Bestattungsformen anzubieten. Die Feuerbestattung Oberösterreich freut sich, dabei Partner sein zu können, um Friedhofskultur neu zu beleben.

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