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ASCHACH. Philipp Bruckner aus Aschach hat bei der Fachkräfte-Weltmeisterschaft WorldSkills die Chance, bester Anlagenelektriker der Welt zu werden.

Philipp Bruckner hat gute Erinnerungen an Salzburg. (Foto: WKO?/SkillsAustria/Florian Wieser)
Philipp Bruckner hat gute Erinnerungen an Salzburg. (Foto: WKO?/SkillsAustria/Florian Wieser)

Von Mittwoch bis Sonntag misst sich der 20-jährige Philipp Bruckner beim österreichischen „Heimspiel“ in Salzburg misst mit den Weltbesten seines Fachs. Der Aschacher will den Heimvorteil nutzen und im umkämpften Bewerb der Anlagenelektriker – vor rund 30.000 Fans – Edelmetall erobern. “Ich bin seit Anfang März im Training und habe die Vorbereitung in den letzten Wochen sogar noch intensiviert. Ich bin nun voller Tatendrang und freue mich, dass es endlich losgeht”, sagt Bruckner. 

Vor Ort erwarten den 20-Jährigen komplexe Aufgabenstellungen: “Im Detail ist eine kleine Anlage aufzubauen, inklusive Schaltkasten vor Ort, einem vernetzten Industrie-Computer und Programmierung”, erzählt der WM-Starter. „Es sind eigentlich fünf verschiedene Berufe in einem Wettkampf zusammengelegt. Das ist sehr umfassend und aufwendig.“ Druck verspürt die oberösterreichische Medaillenhoffnung dennoch nicht: “Selbstverständlich ist zwar etwas Nervosität im Spiel, insbesondere da es eine Heimweltmeisterschaft ist. Ich habe mich aber gewissenhaft vorbereitet, sodass ich zuversichtlich bin, eine gute Leistung abrufen zu können”, sagt der Anlagenelektriker.

Mit der Mozartstadt verbindet Bruckner sogar sein bisher größtes berufliches Erfolgserlebnis: Im Vorjahr qualifizierte er sich – durch den Sieg bei den AustrianSkills – ausgerechnet in Salzburg für die Weltmeisterschaft.

Im „echten“ Leben arbeitet Philipp Bruckner für die Voestalpine Stahl GmbH in Linz als Elektrotechniker. Im Detail ist er dort unter anderem für die Stromverteilung unter Hochspannung zuständig. „Das ist sehr abwechslungsreich, mit vielen unterschiedlichen Aufgaben.“

Am kommenden Sonntag bei der “Closing Ceremony” findet die WM ihren krönenden Abschluss - ab 16 Uhr wissen Bruckner und seine rot-weiß-roten Teamkollegen, ob es für eine Medaille gereicht hat.


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