Dürre setzt Biohof Bernauer in Prambachkirchen zu
PRAMBACHKIRCHEN. Braune Wiesen, fehlendes Futter und Probleme beim Kartoffelanbau: Die anhaltende Hitze und Trockenheit stellen auch den Biohof Bernauer in Prambachkirchen vor große Herausforderungen. Grüne-Landessprecher und Landesrat Stefan Kaineder war zum Lokalaugenschein dort.

Die Situation auf dem Biobauernhof Bernauer steht stellvertretend für die gesamte heimische Landwirtschaft. Angesichts von Hitze und Trockenheit fordern die Grünen Oberösterreich mehr Unterstützung für landwirtschaftliche Betriebe. Investitionen in Wasserrückhalt, Bodenschutz und klimaresiliente Bewirtschaftung seien notwendig, um die regionale Lebensmittelproduktion zu sichern.
Kaineder verweist auf zunehmende Ernteausfälle, Futterknappheit und Wasserprobleme. Statt Schäden nach Extremwetterereignissen nur abzugelten, müsse die Landwirtschaft langfristig widerstandsfähiger werden, fordert er. Als Maßnahmen nennen die Grünen unter anderem humusreiche Böden, vielfältige Bewirtschaftung, Renaturierung, Überflutungsräume und Retentionsmaßnahmen. Diese könnten helfen, Wasser bei Trockenheit länger in der Landschaft zu halten und bei Starkregen Schäden zu begrenzen.
Bio-Bäuerin Karin Bernauer betont, dass Betriebe ihre Bewirtschaftung zwar anpassen könnten, dies aber bei immer längeren und extremeren Trockenperioden Grenzen habe. Neben Anpassungen wie Bewässerung oder hitzeresistenten Sorten brauche es daher auch wirksamen Klimaschutz: „Wer ernsthaft die heimische Landwirtschaft schützen will, muss auch die Ursachen der Klimakrise bekämpfen.“








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