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ALKOVEN. Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde Alkoven im Rahmen des Programms „Paris, wir kommen“ eine kommunale Klimastrategie entworfen. 15 Leitmaßnahmen in sechs Handlungsfeldern wurden nun im Gemeinderat beschlossen.

V. l.: Ausschussobmann Reinhold Huber, Bürgermeisterin Monika Weberberger-Rainer, Landesrat Stefan Kaineder und Reinhard Brix vom Klimabündnis (Foto: Tips)

„Klimaneutralität ist eine Herausforderung. Dazu braucht es ein Zusammenhelfen aller Ebenen. Deshalb haben wir gemeinsam mit dem Klimabündnis das Programm 'Paris, wir kommen' gestartet. Paris, weil dort 2015 die Klimaziele für Europa beschlossen worden sind. Im Rahmen dieses Projekts werden in den oberösterreichischen Gemeinden kommunale Klimastrategien erarbeitet. Inzwischen machen bereits viele Gemeinden mit verschiedenen Klima-Programmen mit, wie auch Alkoven“, erklärt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). Die beschlossenen Handlungsfelder in Alkoven lauten Beschaffung, Lebensstil und Bewusstsein, klimafreundliche Mobilität, Energie und Gebäude, Bodenschutz und Klimawandelanpassung sowie Governance. Bereits heuer umgesetzt werden soll die Photovoltaikanlage am Dach des neuen Feuerwehrhauses, ein E-Carsharing-Projekt in Straßham und bereits bestehende Projekte wie das Repair-Café, der Umtauschbasar und mehr.

Gemeinsamer Prozess

Die Strategie wurde von Jänner bis Juni 2025 erarbeitet. Reinhard Brix vom Klimabündnis OÖ meint: „Es ist ein ganzheitlicher Prozess, der die individuellen Stärken einer Gemeinde einbezieht. Deshalb muss auch die Bevölkerung eingebunden werden.“ Es gab fünf Workshops in vier Themenbereichen, einen Impulsvortrag und eine Fragebogenerhebung in der Bevölkerung. Beim abschließenden Maßnahmencafé wurden konkrete Projekte ausgearbeitet. Bürgermeisterin Monika Weberberger-Rainer (SPÖ) erklärt: „Das Ergebnis ist kein theoretisches Konzept, das in einer Schublade verschwindet: Es ist ein handfester Umsetzungsplan mit klaren Zuständigkeiten und einem Zeitrahmen – verankert in der mittelfristigen Finanzplanung der Gemeinde und per Gemeinderatsbeschluss verbindlich.“ Der Obmann des Alkovener Nachhaltigkeitsausschusses sagt: „Die Klimastrategie Alkoven ist kein geradliniger Weg, aber Krisenzeiten zeigen, dass der Weg Richtung Klimaneutralität Erfolg bringt.“ Kaineder ergänzt: „Viele Bürger stellen sich gerade jetzt durch die Energiekrise Fragen, die für Klimaneutralität wichtig sind.“


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