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EISGARN. Auf Grund der schadhaften Fahrbahn entsprach die Landesstraße B 5 im nördlichen Ortsbereich von Eisgarn nicht mehr den heutigen Verkehrserfordernissen. Aus diesem Grund hat man sich entschlossen, neben der Fahrbahninstandsetzung auch teilweise die Nebenflächen zu erneuern. Es werden Umleitungen eingerichtet.

Beim Start der Bauarbeiten am 4. Mai (v.l.): Hans Paul Fröhlich (Straßenmeisterei Dobersberg), Norbert Pölzl (Leiter der Straßenmeisterei Dobersberg), Gerald Bogg (Leiter der Straßenbauabteilung Waidhofen/Thaya), Landtagsabgeordnete Margit Göll, Eisgarns Bürgermeister Günter Schalko und Herbert Haidl (Straßenmeisterei Dobersberg).

Die Planung des Straßenbauprojektes erfolgte durch den NÖ Straßendienst (NÖ Straßenbauabteilung 8, Waidhofen/Thaya) unter Einbeziehung der Marktgemeinde Eisgarn. Nach den Einbautenverlegungen durch die Marktgemeinde Eisgarn beginnen nun die Sanierungsarbeiten der Landesstraße B 5.

Ausführung

Auf eine Gesamtlänge von rund 620 m wird der gesamte Unterbau der Landesstraße B 5 erneuert und die Straßenkonstruktion neu hergestellt. Die Fahrbahn der Landesstraße B 5 wird entsprechend dem heutigen Verkehrsstandard und örtlichen Verhältnissen mit einer Breite von 6,0 m ausgeführt. Zur Verbesserung der Linien- und Wasserführung werden auf einer Länge von rund 400 m Hoch- und Schrägbordsteine sowie Regeneinläufen für die Fahrbahnentwässerung neu versetzt. Rund 1.300 m² Gehsteige und Nebenflächen werden saniert. Im Zuge der Straßenbauarbeiten soll auch die Lichtwellenleiterverkabelung mit verlegt.  Rund 200 m² Grünflächen sorgen in Zukunft für ein natürliches Erscheinungsbild der Ortsdurchfahrt.

Die Arbeiten werden von der Straßenmeisterei Dobersberg mit Baufirmen der Region in einer Bauzeit von rund vier Monaten durchgeführt. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 480.000 Euro wobei rund 400.000 Euro auf das Land NÖ und rund 80.000 Euro auf die Gemeinde Eisgarn entfallen.

Verkehrsbehinderungen

Um den Verkehr an der Kreuzung B 5 / L 63 weitestgehend aufrecht zu erhalten, werden die Erdbauarbeiten in zwei Abschnitten durchgeführt. Die Umleitung für den ersten Abschnitt erfolgt von Heidenreichstein über Eggern nach Eisgarn und umgekehrt. Die Umleitung für den zweiten Abschnitt erfolgt von Grametten kommend über Reitzenschlag und Litschau nach Eisgarn und umgekehrt.


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