FF St. Valentin unterstützt bei Waldbrandbekämpfung im Rax-Gebiet mit Hilfeleistungsfahrzeug
ST. VALENTIN/RAX. Die Freiwillige Feuerwehr St. Valentin hilft bei den Waldbränden auf der Rax - den schwersten in der Geschichte des Landes.

Der Weistracher Thomas Gunsch, Kommandant des Sonderdienstes Wald- und Flurbrand, verweist auf die Gefährlichkeit des Einsatzes: „Wir arbeiten im extrem steilen Gelände, immer wieder fallen Steine herab, die für Gefahren und Verletzungen sorgen.“ Es sei äußerst anstrengend, da in dem schwer zugänglichen Gebiet kaum schweres Gerät bzw. Löschfahrzeuge zum Einsatz kommen. „Die Arbeit schaut unter anderem so aus, dass wir mit einfachen Geräten Glutnester löschen.“ Das Arbeiten in der Feuerwehrausrüstung sowie im schwierigen Gelände sei äußerst anstrengend.
Hilfeleistungsfahrzeug der FF St. Valentin
Neben diesem mühevollen Einsatz wird mit schwerem Gerät versucht, ein Übergreifen der Flammen vom Schneeberg auf die Rax zu verhindern. Dazu steht ein Hilfeleistungsfahrzeug (HLF4) der FF St. Valentin auf einer Bundesstraße zur Verfügung, um im Fall der Fälle eine Wasserwand zu errichten. „Wir sind Teil dieser Verteidigungsfront“, wie Peter Spanyar, Kommandant der FF Stadt St. Valentin berichtet. „Es ist beeindruckend mit welcher Schlagkraft an Material und vor allem Mannschaftsstärke die Feuerwehren großartige Hilfe bei der Waldbrandbekämpfung leisten. Aber es sei ein eigenartiges Gefühl, in der Verteidigungslinie zu warten und zu hoffen, dass der prognostizierte Starkwind nicht aufkommt“, so Spanyar. Die Mannschaften werden permanent ausgetauscht.


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