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Hochwasser: "100 prozentige Sicherheit nicht möglich"

Leserartikel Tobias Hörtenhuber, 19.03.2015 18:00

Auch Bürgermeister Franz Stefan Karlinger (3.v.r.) begutachtete diese Modell eines Hochwasser-Rückhaltebeckens in der Ennser Stadthalle.*Foto: thörtenhuber
ENNS. Anlässlich des Weltwassertages (Sonntag, 22. März) fand in der Ennser Stadthalle eine Tagung unter dem Thema „Hochwasser: vom Verstehen der Vergangenheit zum Lernen für die Zukunft“ statt. Die Stadt Enns passt als Ort für dieses Themen-Veranstaltung bestens. Das betonte auch der zuständige Landesrat Rudi Anschober (GRÜNE) bei der Eröffnung: „Enns ist in Punkto Hochwasser auf einem sehr guten Weg, Stichwort Umsiedelungsangebote.“ Er lobte hier die Einigkeit der Politik. Zudem kündigte er eine Novellierung und Verschärfung des Hochwasserschutzgesetzes an. Der Prozess sei bereits im Laufen. Aber er gibt zu bedenken: „100 prozentige Sicherheit werden wir nie schaffen können. In manchen Bereichen wird am Ende die Natur gewinnen.“ Das Motto des Tages lautete  „Zuhören, Anschauen und Verstehen“. Am Vormittag standen Vorträge zu den verschiedenen Aspekten des Hochwassers, von der Geschichte über die Raumentwicklung bis hin zur Vorhersage und dem Hochwassersicherem bauen am Programm. Am Nachmittag konnten der Hochwasserschutz Enns sowie der Ennshafen besichtigt werden.  

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