Weniger Verkehrstote
OBERÖSTERREICH. „Bedauerlicherweise starben 89 Menschen im Jahr 2016 auf unseren Straßen. Auch wenn es in diesem Zusammenhang stets schwer fällt von positiven Statistiken zu sprechen, stellt dieses Ergebnis den drittniedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen dar“, berichtet Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner.

„Trotz einer kontinuierlich“ steigenden Anzahl an Fahrzeugen geht der langfristige Trend an Verunglückten im Straßenverkehr nach unten. Betrachtet man die Verkehrstoten pro 1000 Kilometer Straßennetz, so zeigt sich Oberösterreich als eines der verkehrssichersten Bundesländer in Österreich. Der Vergleich der 18 Verwaltungsbezirke zeigt, dass im Bezirk Vöcklabruck mit zwölf Toten die meisten Verkehrsopfer 2016 zu beklagen waren. Linz Land folgte mit neun Verkehrstoten. Im Vergleich zum Vorjahr gab es im Bezirk Urfahr Umgebung (+4) die höchste Steigerungsrate an tödlich Verunglückten. Der Bezirk Wels Land (-4) konnte den größten Rückgang verzeichnen. Positiv ist festzustellen, dass im abgelaufenen Jahr die Zahl der Toten bei den Fußgängern (-3) und Motorradlenkern (-4) zurückgegangen ist. Die tödlich verunglückten Radfahrer nahmen im Jahr 2016 im Vergleich zu 2015 um fünf Personen zu.


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