Kinder beim Ferienspiel als Journalisten unterwegs
ENNS. Jedes Jahr veranstalten die Gemeinden im Bezirk die beliebte Ferienspaß-Aktion für Kinder und Jugendliche. Die Tips-Redaktion Enns durfte vergangene Woche sechs von ihnen begrüßen: Girly-Power vom Feinsten also.

Sechs motivierte Girls fanden sich gegen 9 Uhr in der Tips-Redaktion Enns ein, um mehr über den Beruf des Journalisten zu erfahren. So ganz durchsichtig ist der in der Regel ja nicht, weshalb die jungen Redakteurinnen zunächst nicht so genau wussten, worauf sie sich da eingelassen haben.
Redaktionsarbeit
Schnell wurde klar, dass man als Redakteur vor allem dann vor dem Bildschirm sitzt, wenn es darum geht, einen zuvor recherchierten Bericht in das Computersystem einzutippen. Die Geschichten an sich findet man in den meisten Fällen aber wo anders: nämlich dort, wo sich das Leben abspielt und sich viele Menschen tummeln: auf den Straßen von Enns und Umgebung. Und genau dorthin strömten die Kids aus, um ihre Arbeit zu verrichten.
Die Aufgabe
Ziel des Vormittags war es, herauszufinden, welche Produzenten jeden Mittwoch beim Ennser Wochenmarkt welche Produkte anbieten, was sie motiviert oder was ihnen an ihrem Beruf weniger gefällt. Die Fragen wurden zunächst eigenständig ausgearbeitet, ehe der Ort des Geschehens unsicher gemacht wurde: der Ennser Hauptplatz.
Wie die Wiesel
Kaum angekommen, gab es für die Kinder kein Halten mehr. Wie die Wiesel strömten sie in alle Richtungen aus, um so viele Informationen wie möglich zu sammeln. Dabei machten sie die Erfahrung, dass es manchmal gar nicht so leicht ist, an Antworten zu kommen. Mit Durchhaltevermögen und dem richtigen Schmäh in der richtigen Situation war die Hürde allerdings schnell genommen.
Kreative Pause
Als der kommunikative Teil der Arbeit erledigt war, gab es erstmal Saft beim Hotel Brunner auf Kosten des Hauses. Dies bot die Gelegenheit, sich schon einmal Gedanken darüber zu machen, welche der gesammelten Informationen brauchbar und welche für die Leser aller Voraussicht nach weniger interessant sind.
Der Feinschliff
Zurück in der Redaktion machten sich die Jugendlichen daran, ihre Notizen zu einem Text zu formen und die zuvor geknipsten Fotos der Marktanbieter hochzuladen. Die Schwierigkeit hierbei: da alle Formate in ihrer Größe begrenzt sind, mussten die Sätze so formuliert werden, dass sie genau in das vorgesehene Kästchen passen. Das grandiose Ergebnis befindet sich auf der nächsten Seite. Die Kinder meisterten die Aufgaben mit Bravour.


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