Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ENNS/ROM. Wie in der aktuellen Tips-Ausgabe berichtet, machte sich der Ennser Klaus Kamptner (nicht Robert, wie im ersten Bericht irrtümlich geschrieben) mit fünf Freunden auf den Weg, um mit dem Rad von Rom nach Enns den Spuren der Legio II Italica zu folgen. Gestern fiel der Startschuss.

Gestern war es so weit, Kamptner und Gefolgschaft starteten pünktlich um 9 Uhr bei strahlend schönem Wetter,  Ausgangspunkt war das Forum Romanum, wo sich der Goldene Meilenstein „Milinarium Aurem“ befindet - eine 20 Meter hohe Säule, die symbolisch den Ausgangspunkt aller Straßen des römischen Reiches Ausdruck verleihen sollte. Errichtet etwa 20 vor Christus durch Kaiser Augustus. Zur damaligen Zeit führten bereits Straßen mit einer Gesamtlänge von 76.000 Kilometern durch das Römische Reich. Daher auch das Sprichwort: „Alle Wege führen nach Rom“.

Wo Geschichte geschrieben wurde

Von Rom aus wird die Gruppe im Rahmen der Landesausstellung die Geschichte in die Neuzeit übertragen. Sie wird auf ihrem Weg Sehenswürdigkeiten der Römer besuchen, Städte und Orte, wo heute noch die Spuren zu sehen sind und wo Geschichte geschrieben wurde. „Durch Rom nahmen wir die Via dei Fori Imperiali, Piazza Venezia, Corso Vittorio Emanuele bis zum Vatikan und von hier aus dann dem Tiber folgend nach Norden Richtung Assisi-Perugia“, erzählt Kamptner.

Schlaglöcher

Leider machten Italiens Straßen, im Besonderen die unzähligen Schlaglöcher, den Rennrädern etwas zu schaffen. Zum Glück überstanden sie es ohne Defekt. So schlecht die Straßen auch sind, so lecker schmeckte aber italienisches Eis. „Am späten Nachmittag erreichten wir Narni. Schon bei der Einfahrt in die Stadt springt einem die Rocca di Narni die mittelalterliche Burg aus dem 14. Jahrhundert ins Auge. Auch die Kathedrale di Giovenale ist eine imposante Erscheinung, die man in so einem kleinen Städtchen nicht erwarten würde“, berichtet Kamptner weiter.

Tagesziel

Sehenswert sei auch die von Höhlenforschern 1979 entdeckte Kirche  aus dem 12. Jahrhundert, die den Eingang in die unterirdische Welt von Narni darstellt. Hier sind die ältesten Fresken der Stadt zu sehen. Ein Durchgang gibt den Weg in den ältesten Bereich frei, der weit in die Römerzeit reicht. „Nachdem wir unser Tagesziel nun erreicht und auch ein sehr schönes Quartier gefunden hatten, begaben wir uns in die Altstadt, wo gerade ein großes Fest stattfand. Und da feiern wir - zumindet ein bisschen - doch gleich mit“, so Kamptner abschließend.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden