Ennser Kulturehrenpreis für Reinhardt Harreither
ENNS. Reinhardt Harreither war ein wesentlicher Motor für den Erfolg der OÖ Landesausstellung und trägt mit seinem unermüdlichen Einsatz und seinem Engagement in sehr hohem Maße zum kulturellen Leben der Stadt Enns bei. Nun wurde ihm der Kulturehrenpreis der Stadt Enns überreicht.

Nach der Matura am Bundesoberstufenrealgymnasium in Perg studierte Reinhardt Harreither in Wien klassische Archäologie, Geschichte und klassische Philologie. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit archäologischen und literarischen Quellen zu den Märtyrern der Provinz Scythia Minor, einem Gebiet an der unteren Donau im heutigen Rumänien und Bulgarien. Während seines Studiums nahm er an Ausgrabungen des Bundesdenkmalamtes, des Österreichischen Archäologischen Institutes und des Landesmuseums für Kärnten teil.
Zahlreiche Projekte
Nach zahlreichen, wissenschaftlichen Tätigkeiten stellte er im Jahr 2003 für das Projekt „Worauf wir stehen. Archäologie in Oberösterreich“ die Ausstellung „Geschichte und Erforschung der Basilika St. Laurenz in Lorch/Enns“ zusammen. Beim Projekt „Florian 2004. entflammt“ war er für die Ausstellungen „Umfeld des hl. Florian“ im Museum Lauriacum und „Frühes Christentum am Donaulimes“ in der Unterkirche der Basilika St. Laurenz zuständig. Seit 2005 ist Reinhardt Harreither Wissenschaftlicher Leiter des Museum Lauriacum in Enns und seit 2008 Obmann des Museumsvereins Lauriacum. Seit 2014 beschäftigte er sich mit den Vorbereitungen für die OÖ. Landesausstellung.


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