Update: Bande prügelt Bursch vor Ennser Jugendzentrum krankenhausreif
ENNS. Wie die Krone berichtet, prügelte eine Jugendbande so sehr auf einen 14-Jährigen ein, dass dieser mit Nasen- und Jochbeinbruch sowie einer Netzhautverletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Laut Polizeiinspektion Enns ereignete sich der Vorfall bereits letzten Donnerstag, allerdings habe man dort keine Informationen zum Tathergang, da bis heute (27. Februar 2019) keine Anzeige eingegangen sei. Die Bande, deren Mitglieder zwischen 13 und 17 Jahre alt sein sollen, sei bekannt; vor allem unter den Jugendlichen soll sie beizeiten für Angst und Schrecken sorgen.
Juz versperrt
Wie die Pressestelle des OÖ. Jugendcenter-Unterstützungsvereins bekannt gab, habe der Leiter des Jugendzentrums Enns den 14-jährigen St. Valentiner erst dann gesehen, als dieser bereits verletzt vor dem Jugendzentrum stand. Da sich der Vorfall aber außerhalb des Jugendzentrums zugetragen haben soll, fehlen auch hier weitere Informationen. Laut Krone sei das Jugenzentrum nun sicherheitshalber ständig versperrt. Hinein dürfe man momentan nur mit einer Unterschrift der Hausregeln sowie einem Lichtbildausweis.
Update
Auf Anfrage gab die Polizeiinspektion Enns nun folgendes bekannt: Die Mutter eines Opfers erstattete bei der Polizei in Enns Anzeige, da ihr Sohn durch einen Faustschlag von einem anderen Jugendlichen im Bereich des Jugendzentrums Enns verletzt worden sei und sich in stationärer Behandlung in einem Linzer Krankenhaus befinde. Seitens der Polizei Enns wurden umgehen Ermittlungen diesbezüglich eingeleitet, die derzeit noch im Laufen sind.
Darüber hinaus wurden in der Vergangenheit keine weiteren Straftaten angezeigt und im Zuge des Streifendienstes auch keine Problemstellungen in diesem Bereich wahrgenommen. Angemerkt wird, dass seitens des Jugendzentrums Enns die Polizei nicht sofort oder zeitnah über die aktuelle Auseinandersetzung informiert beziehungsweise diese zur Anzeige gebracht wurde. Von angeblich „terrorisierenden“ Jugendlichen ist beziehungsweise war daher polizeilich nichts bekannt.


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07.03.2019 19:31
???
Ich bin in froh in Enns zu wohnen, unsere Polizei ist die beste wo gibt ;-)
28.02.2019 10:08
Fragwürdig
Da schreit ein Geschäftsführer eines gewerkschaftsnahen Vereins erstmal laut über die Kronen Zeitung undokumentierte, nicht belegte Gerüchte heraus und nährt nebenbei Ressentiments gegen "Migranten" die der rechte Wochenblick mittlerweile dankbar aufgenommen hat. Die Polizei wurde scheinbar vom feinen Verein über die angebliche "Terrorbande" nicht informiert und von der Krone nicht gefragt oder die Antwort hat einfach nicht in die "Story" gepaßt.. Nun stellt sich heraus es war offenbar ein Täter und keine "Migrantenbande", die es aber doch irgendwie geben soll. Welche Hilfe hat der Betreuer des Vereins dem verletzten Jugendlichen geleistet nachdem er ihn vor dem Verein verletzt gesehen hat? Schändlich das Ganze! Was kann man den Vertretern eines solchen Vereins glauben? Soll man so einem Verein wirklich seine Kinder anvertrauen?
28.02.2019 10:46
JUZ
Kenne den verletzten Burschen und deswegen muss ich kurz antworten..
1. Warum war er in Enns im JUZ? Weil in St. Valentin das JUZ auch nur Treffpunkt für Kinder ist die zum Rauchen und ähnliches verleitet werden? (Ausserhalb JUZ fühlt sich keiner zuständig obwohl jedem bekannt)
2. Warum wurde er in Enns im JUZ rausgeschickt? War ja klar wenn es im JUZ zu lauten Diskussionen kommt das es vor der Tür nicht besser wird. (Aber wieder ausserhalb geht's mich nichts an)
3. ist diese Bande sehr wohl existent und bekannt!! (nicht nur vorm JUZ)
Und ja es sind Kinder mit Migrationshintergrund!!
Also angefangen hat das ganze eigentlich schon im JUZ in St.Valentin.
28.02.2019 11:22
Danke
für die ergänzende Aufklärung. Wirft alles ein sehr schlechtes Licht auf diesen Verein und den geschäftsführenden SPÖ Funktionär.