Weihnachtsbäume aus der Region sind gut für Klima und Umwelt

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Julia Karner Julia Karner, Tips Redaktion, 10.12.2019 19:00 Uhr

REGION ENNS. In nicht einmal mehr zwei Wochen steht das Weihnachtsfest vor der Tür. Was da natürlich nicht fehlen darf, ist der perfekte Baum. Christbaumverkäufer Thomas Gruber, der seine Tannen in der Region rund um Enns anbietet, hat ein paar Tipps, damit der Baum am Heiligen Abend alle Augen zum Leuchten bringt und dabei nicht seine Nadeln verliert.

Weihnachten ist das Fest der Familie, des Brauchtums und der Tradition. In mehr als drei Viertel aller Haushalte ist das Aufstellen eines geschmückten Christbaumes nach wie vor üblich. „Ein traditionell geschmückter Christbaum, der Duft des familientypischen Weihnachtsessens und nicht zuletzt der Duft von Kerzen und Nadeln machen das Weihnachtsfest zu einem sinnlichen Erlebnis. Die heimischen Christbaumbauern tragen somit mit ihren frisch geschnittenen Tannen mit ihrem besonderen Duft wesentlich zum Gelingen des Festes bei“, betont Michaela Langer-Weninger, Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ. Die großen Schneemengen vom Winter und die regionalen Niederschläge im Mai haben gereicht, dass die frischgepflanzten Bäume den Austrieb gut überstanden haben. „Es gab nur vereinzelt Ausfälle. Da die Tanne eine Pfahlwurzel bildet, wurzelt sie relativ tief in den Boden ein. Dadurch holt sie sich das Wasser aus den unteren Bodenschichten. Eine zwei Meter hohe Tanne wurzelt je nach Bodenaufbau zirka ein bis eineinhalb Meter tief“, erklärt Thomas Gruber.

Tipps beim Kauf

Der Frischetest beim Christbaumkauf ist ganz einfach und unkompliziert. Man braucht nur über die Äste streichen und der Baum darf keine Nadeln verlieren. Oder man stampft den Baum kräftig auf den Boden. Braune Nadeln darf er verlieren, grüne aber nicht. Mit der Nordmannstanne geht man auf Nummer sicher – sie ist der Klassiker unter den Christbäumen: Mit ihrem dichten Nadelkleid und der satten grünen Farbe steht ihr Schmuck jeder Art. Aufgrund der kurzen Transportwege sind Christbäume aus der Region immer frisch und behalten die Nadeln bis lange nach Weihnachten. Viele Christbaumbauern halten sich auch an die überlieferten Einschlagsregeln. „Das heißt, wann der Baum gefällt wird“, so Gruber.

Tipps für Zuhause

„Den Christbaum an einen kühlen Ort in einen Kübel mit Wasser stellen. Einen Tag vorm Schmücken dann aus dem Netz geben, dass sich die Äste noch aushängen“, so Gruber.

Klima und Umwelt

„Christbäume aus Österreich werden möglichst naturnah und nach den strengen Bestimmungen der heimischen Landwirtschaft aufgezogen“, sagt Thomas Gruber. Durch seine kurzen Transportwege leistet ein Weihnachtsbaum aus Österreich einen aktiven Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Denn: Der Transport verursacht die meisten Emissionen. In ihrer Wachstumszeit benötigt ein Hektar Christbaumkultur innerhalb von zehn Jahren 95 bis 143 Tonnen Kohlendioxid. Im selben Zeitraum produzieren die Bäume 70 bis 105 Tonnen Sauerstoff. Christbaumkulturen gleichen aber auch das Kleinklima aus, Staubpartikel werden gefiltert. Christbaumkulturen bilden außerdem einen wichtigen Lebensraum für viele Tierarten.

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