Für den Tag der Liebenden wurden in St. Valentin Sukkulenten gezogen
ST. VALENTIN. Der Valentinstag steht vor der Tür und für die Stadtgemeinde St. Valentin ist das immer ein ganz besonderer Festtag. Gärtnerin Christa Weber hat dafür wundervolle Sukkulenten gezogen. Außerdem spricht die Unternehmerin darüber, wie sie die Herausforderungen der Coronapandemie bisher gemeistert hat.

Es ist Tradition, dass zum Valentinstag ein Produkt aus der Region als Valentinstagsgeschenk vorgestellt wird. Dieses Jahr gibt es etwas Klassisches: eine Blume. Die Sukkulente Metallica ist eine immergrüne Pflanze, die sich mit silbrigen Blättern präsentiert. Die Pflanzen befinden sich in einem Holzfasertopf und können so auch in der Erde eingesetzt werden. „Blumen sind der Urgedanke zum Valentinstag. Wir haben lange überlegt, welche es werden soll, denn die Pflanze sollte lange halten und einige Zeit auch ohne Wasser auskommen. Wir entschieden uns für Sukkulenten, die wir dann vom Keim an aufgezogen haben“, erzählt Christa Weber.
„Als Unternehmer muss man innovativ bleiben“
Eigentlich ist Christa Weber eine gelernte Buchhalterin. Mit gut 30 Jahren wagte sie den Schritt ins Unbekannte und übernahm die Gärtnerei Weber ohne irgendwelche Vorkenntnisse in Sachen Flora. Doch sie meisterte diese Herausforderung und trotzte nun auch der Coronapandemie. „Als Unternehmer muss man einfach etwas unternehmen und kreativ werden. Ich habe meine Mitarbeiter nur für kurze Zeit in die Kurzarbeit geschickt. Da man aber die Pflanzen nicht alleine lassen kann und genug zu tun war, konnte ich das bald wieder beenden“, erzählt Weber. Am Anfang des ersten Lockdowns stellte Christa Weber ihre Primeln nach draußen und bot sie kostenlos an. „Nach drei Tagen hat noch immer keines gefehlt“, erzählt sie. Doch die Sehnsucht nach Blumen ist bei den Kunden groß. „Das Weihnachtsgeschäft war wirklich toll. So etwas haben wir noch nie erlebt.“ Und auch während der Lockdowns hat sich die Gärtnerin etwas einfallen lassen und gestaltete die Einfahrt in einen kontaktlosen Blumenbasar, den die Kunden mit viel Freude nutzten. Da das Geschäft selbst geschlossen bleiben musste, wurde die Zeit für eine Umgestaltung und Erweiterung genutzt. Besonders stolz ist Christa Weber jedoch auf ihr Angebot. „Seit 15 Jahren arbeite ich daran, dass ich keine Blumen aus dem Ausland zukaufen muss. Was ich nicht selbst pflanzen kann, bekomme ich von Gärtnereien aus der Region“, so Weber.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden