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ST. VALENTIN. Die Schüler der Sportmittelschule St. Valentin Schubertviertel studieren seit einiger Zeit im Rahmen des Wahlpflichtfaches „Naturwissenschaftliches Forschen und Experimentieren“ die Erkenntnisse des italienischen Universalgelehrten Galileo Galilei zum freien Fall.

 (Foto: SMS Schubertviertel)
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Galileo Galilei führte im 16. Jahrhundert laut Legende am schiefen Turm von Pisa zahlreiche Fallstudien durch, aus denen er schließlich seine bahnbrechenden Fallgesetze ableitete, welche besagen, dass alle Körper gleich schnell fallen. So begaben sich die jungen Forscher der Sportmittelschule St. Valentin/Schubertviertel kurzerhand auf Galileos Spuren und nutzten die Baustelle der neuen Veranstaltungshalle in St. Valentin für eigene anschauliche Fallstudien. Sie ersuchten den Kranfahrer der Firma Swietelsky, von seinem Arbeitsplatz in 30 Meter Höhe, Plastilinkugeln fallen zu lassen. Die Jugendlichen stoppten mit ihren Smartphones die dafür benötigte Zeit und mit den gemessenen Werten wurden anschließend im Unterricht die von Galilei erstellten Formeln rechnerisch bestätigt. „Ein großes Dankeschön an den Kranfahrer und den Bauleiter, die ihre Mittagspause opferten, um unseren Schülern diesen anschaulichen Unterricht zu ermöglichen. Nur durch Zusammenarbeit und eigenständiges Tun machen wir unsere Kinder fit für die Zukunft“, ist Physikpädagoge Karl Schlöglhofer überzeugt.


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