Radprofi Lukas Kaufmann und Firma Metaplan leisten Erste Hilfe für psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

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(v.l.) PR-Verantwortliche Susanne Hain und Psychologin Martina Eichhorn (Kinderhilfswerk), Radprofi Lukas Kaufmann, Kevin Leonhartsberger (METAPLAN), Kinderhilfswerk-Assistent Leon und Rudolf und Maria Fessl (Kinderhilfswerk). (Foto: Kerstin Poferl)
(v.l.) PR-Verantwortliche Susanne Hain und Psychologin Martina Eichhorn (Kinderhilfswerk), Radprofi Lukas Kaufmann, Kevin Leonhartsberger (METAPLAN), Kinderhilfswerk-Assistent Leon und Rudolf und Maria Fessl (Kinderhilfswerk). (Foto: Kerstin Poferl)
Thomas Lettner Thomas Lettner, Tips Redaktion, 30.07.2021 07:46 Uhr

KRONSTORF/LINZ. Psychische Krisen können jeden treffen - ob jung oder alt. Die Auslöser dafür sind vielfältig. Die Firma Metaplan, ein neuer Sponsor von Lukas Kaufmann, spendet den Erlös aus dem Verkauf der Raddressen an das Kinderhilfswerk.

„Die mit der Corona-Krise verbundenen Maßnahmen haben das Leben von Kindern und Jugendlichen drastisch verändert“, berichtet Rudolf Fessl, der fachliche Leiter vom Verein Kinderhilfswerk. In den Beratungsstellen in Linz und Wien und österreichweit in Zusammenarbeit mit 140 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten werden jährlich rund 500 junge Menschen begleitet, deren psychische Gesundheit infolge von Krisen und Traumen leidet. „Der Kontakt mit Gleichaltrigen und der regelmäßige Schulbesuch sind wichtige Elemente des Alltags und der psychosozialen Gesundheit von jungen Menschen. Ein längerer Ausschluss aus diesen Lern- und Erfahrungsräumen schädigt sie in ihrer kognitiven, emotionalen und sozialen Entwicklung. Zudem ist während der Pandemie im familiären Umfeld vieles durcheinandergeraten. Besonders dort, wo der Wohnraum beengt ist, Eltern nicht die notwendige Lernunterstützung geben können und sie von wirtschaftlichen Sorgen geplagt sind“, ergänzt der erfahrene Familientherapeut.

Nachhaltige Investition in die junge Generation

Um der seit Mai 2020 deutlich steigenden Nachfrage nach dem psychotherapeutischen und pädagogischen Angebot nachkommen zu können, ist das Kinderhilfswerk auch auf die Hilfe von engagierten Unternehmen und prominenten Unterstützern angewiesen. Bei ihrem Besuch in der Beratungsstelle in Linz erhielten Radprofi Lukas Kaufmann und Kevin Leonhartsberger von der Metaplan Energietechnik GmbH aus Leonding einen Einblick in die Herausforderungen der psychotherapeutischen Arbeit während der Corona-Krise. Mit seiner Spende möchte Jungunternehmer Leonhartsberger ein Zeichen setzen, dass eine Investition in die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen eine nachhaltige Investition in positive Zukunftschancen für die junge Generation ist. Auch Spitzensportler Lukas Kaufmann zeigt sich von der Notwendigkeit dieser Unterstützung überzeugt. Seit zwei Jahren engagiert sich der Kronstorfer mit 24 Stunden Challenges - in Laufschuhen, auf dem Rad und mit Tourenskiern - für benachteiligte Kinder und plant nun die nächste sportliche Herausforderung zugunsten des Kinderhilfswerk. „Ich finde es besorgniserregend zu hören, wie viele Kinder und Jugendlichen infolge der Corona-Maßnahmen psychisch belastet sind. Als Sportler weiß ich, wie wichtig seelische Stabilität für das gesamte Wohlbefinden ist. Deshalb ist es derzeit notwendiger denn je, betroffenen Kindern mit professioneller therapeutischer Hilfe zur Seite zu stehen. Ich freue mich, bei meiner nächsten sportlichen Challenge das Kinderhilfswerk zu unterstützen und auf die Bedeutung von psychischer Gesundheit aufmerksam zu machen.“

Großer Handlungsbedarf

Kinderhilfswerk-Leiter Rudolf Fessl schließt sich dem an: „Investitionen in die psychische Gesundheit als Return on Investment zu sehen, also etwas, was unsere Gesellschaft im positiven Sinn dauerhaft zurückbekommt, sollte bei Maßnahmen im Gesundheitsbereich mehr Wertigkeit erhalten. Denn diese Investitionen sind sehr wirksam, besonders bei Kindern und Jugendlichen.“ Deshalb wünschen man sich im Kinderhilfswerk den flächendeckenden Ausbau der ambulanten und stationären psychosozialen Versorgung sowie der Präventionsarbeit, z.B. an Schulen zu (Cyber-) Mobbing. Die Corona-Krise zeigt, dass der Handlungsbedarf groß ist.

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