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ASTEN. Die Firma Niedrigenergie Wohnanlage Strasser zählt als Anbieter von Mietwohnungen österreichweit zu den Vorreitern in der Versorgung von Mietwohnungen im Mehrparteienhaus mit selbsterzeugtem Solarstrom aus einer sogenannten „gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage“.

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Mehrparteienhauses kann pro Jahr 27.000 Kilowattstunden an Energie erzeugen. (Foto: Stefan Epner/Firma denkapparat)

Erst seit Kurzem bestehen die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür, dass Mieter im Mehrparteienhaus ihren eigenen, emissionsfreien und preisgünstigen elektrischen Strom im Rahmen einer „gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage“ erzeugen und verbrauchen können. Diese Photovoltaik-Anlage, an der die Mieter als „berechtigte Teilnehmer“ freiwillig teilnehmen, erspart jährlich etwa sieben Tonnen an CO2. Über eine durchschnittliche Nutzungsdauer der PV-Anlage von zwanzig Jahren vermeiden die Mieter damit 140 Tonnen des klimaschädlichen CO2-Gases.

Gut für die Umwelt und die Geldbörse

Somit handelt es sich bei der Anlage um eine lokale und ressourcenschonende Energieversorgung, eine gelungene Verbindung aus Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit und stellt für die Mieter eine stabile Absicherung gegen derzeit stark steigende Energiekosten dar. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Bereich zu den österreichweiten Vorreitern dieser wichtigen Entwicklung zählen und unseren Mietern in unserem Haus Wiener Straße 17A ab 1. Jänner emissionsfrei selbst produzierten günstigen Solarstrom vom eigenen Hausdach anbieten können. Das ist gut für die Umwelt, für die Geldbörse der Mieter, für uns als Vermieter durch attraktive Wohnbedingungen und für die regionale Wirtschaft. Damit leisten unsere Mieter und wir als private Vermieter im Rahmen unserer Möglichkeiten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende“, sagt Firmeninhaber Erwin Strasser.

Ladestationen für E-Autos

Das Sonnenkraftwerk kann pro Jahr die beeindruckende Menge von 27.000 Kilowattstunden an elektrischer Energie erzeugen. Mit dieser Energiemenge legt ein modernes E-Auto mit einem Verbrauch von rund 20 Kilowattstunden/100 Kilometer eine Strecke von 135.000 Kilometern zurück. Die erzeugte solare Stromenergie wird den Mietern im Verhältnis ihres tatsächlichen Stromverbrauchs zugeteilt. Dadurch können sie ihre bisherigen Stromkosten um etwa 30 bis 40 Prozent (bei elektrischer Warmwasserbereitung) reduzieren, da der Strom am Ort des Verbrauchs erzeugt wird, somit keine Netzentgelte und Abgaben anfallen und der Solarstrompreis deutlich unter dem Tarif des netzbezogenen Stromes liegt. Heuer wird die erforderliche Infrastruktur für zwei E-Ladestationen für E-Autos bereitgestellt, an denen jeweils eine Ladeleistung von elf Kilowatt zur Verfügung steht. Die Abrechnung wird nach Verbrauch in Kilowattstunden erfolgen. Überschüssiger Solarstrom kann – jahres- und tageszeitabhängig – günstig zum Laden des E-Autos genutzt werden.


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