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ST. VALENTIN. Das Katholische Bildungswerk der Pfarre Amstetten Herz Jesu lud dazu ein, das „Romanische Dreieck“ zu entdecken. Dieses besteht aus den Pfarrkirchen Erla und St. Pantaleon, sowie der Filialkirche Rems und wurde vom langjährigen Pfarrer und Dechant Hans Zarl den zahlreichen Interessierten präsentiert. 

Großes Interesse an der Geschichte der romanischen Kirchen (Foto: Wolfgang Zarl)
Großes Interesse an der Geschichte der romanischen Kirchen (Foto: Wolfgang Zarl)

Außerdem gab Theologe Franz Wininger viele Einblicke in die bauliche Stilepoche der Romanik, die von vor 1000 bis 1250 dauerte und von der Gotik abgelöst wurde. Das Portal der kleinen Filialkirche in Rems ist ein romanisches „Highlight“ des Enns-Donauwinkels, es stammt aus der Zeit nach 1250. Wininger erinnert: „Über 30 Generationen haben diese Pfarrkirchen durch die Zeit getragen, Seelsorger wie Hans Zarl erhalten diese heute noch lebendig.“ Neben Führungen und Erklärungen gab es auch immer geistliche Impulse sowie eine Andacht und einen gemütlichen Abschluss im Gasthaus Reisinger in Erla. Abschließend gab Pfarrer Zarl den vielen Teilnehmern mit auf den Weg, das uralte christliche Erbe auch heute lebendig zu halten. Das „Romanische Dreieck“ eignet sich auch hervorragend für eine rund dreistündige Wanderung. Bei den Kirchen in Rems, St. Pantaleon und Erla gibt es viele Informationen zum Thema.

Die Romanik gilt als erste große gesamteuropäische Kunstepoche seit dem Untergang Roms im 5. Jahrhundert und damit dem Ende der Antike. Als typische Erkennungsmerkmale romanischer Bauten gelten Rundbögen, Rundbogenfenster, Säulen mit blockartigen Kapitellen und Wände mit betont wuchtigen Steinmassen. Grundrisse und Baukörper folgen einfachen geometrischen Formen.


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