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Sichtbares Zeichen gegen Christenverfolgung: Stift St. Florian erstrahlt in Rot

Claudia Brandt, 08.11.2023 13:13

ST. FLORIAN. Von 15. bis 19. November 2023 setzt das Stift St. Florian ein Zeichen gegen die weltweite Christenverfolgung. Daher erstrahlen das Kloster sowie die Stiftsbasilika an diesen Tagen in Rot.

Das Stift St. Florian beim "Red Wednesday" (Foto: Ronald Winkler Photography)
Das Stift St. Florian beim "Red Wednesday" (Foto: Ronald Winkler Photography)

Das Stift St. Florian beteiligt sich an der Aktion „Red Wednesday“ von „Kirche in Not“. Mit einer roten Beleuchtung möchte es auf die weltweite Verfolgung von Christen aufmerksam machen. Die Farbe Rot steht dabei für das Blut der getöteten Christen, denn Christ sein war noch nie so gefährlich wie heute. Mehr als 260 Millionen Christen sind nach Angaben des Stifts aktuell weltweit von Verfolgung, Diskriminierung und Gewalt aufgrund ihres Glaubens betroffen.

Religionsfreiheit als Menschenrecht

„Religionsfreiheit ist ein ebenso grundlegendes Menschenrecht wie die Meinungsfreiheit und die Gewissensfreiheit, sie muss in allen Ländern der Welt geschützt sein. Deshalb ist es uns im Stift ein Anliegen, mit dieser starken Symbolik auf dieses Thema aufmerksam zu machen“, erklärt Propst Johann Holzinger.

Weltweite Aktion

Weltweit werden aus diesem Anlass seit dem Jahr 2015 Kirchen, Monumente und öffentliche Bauten rot beleuchtet. „Da darf St. Florian, Grabmal des Landespatrons und des ersten Märtyrers unseres Landes, nicht fehlen. Der heilige Florian, der vor 1716 Jahren in der Enns den Tod durch Ertränken erlitt, ist nach wie vor hochaktuell für das Thema Christenverfolgung: Er tat nicht mit, als sich der Kaiser selbst gottähnliche Verehrung zuschrieb, er eilte solidarisch seinen Mitchristen, die gefoltert wurden, zu Hilfe. Er zeigte Zivilcourage, als es darum ging, dagegen aufzutreten“, sagt Propst Johann Holzinger. Diesen Bekennermut bezahlte der heilige Florian bekanntlich mit seinem Leben.


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