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KRONSTORF. Zwischen alten Bäumen, geheimnisvollen Pfaden und liebevoll gestalteten Kulissen wurde der Winklinger Wald erneut zur Bühne für zauberhafte Geschichten. Bei der bereits dritten Märchenwanderung des Vereins Wunderwelt Kronstorf verwandelte sich die Natur in eine lebendige Märchenwelt, in der Kinder, Familien und Erwachsene in fantasievolle Rollen eintauchen durften.

Schneeweißchen (l.) und Rosenrot (r.) mit einem bösen Zwerg. (Foto: Verein Wunderwelt Kronstorf)
  1 / 3   Schneeweißchen (l.) und Rosenrot (r.) mit einem bösen Zwerg. (Foto: Verein Wunderwelt Kronstorf)

Am Vormittag nahmen im Rahmen des Kronstorfer Ferienspaßes 41 Kinder an der fantasievollen Reise teil. Am Nachmittag öffnete sich der Märchenwald dann für Familien – insgesamt 122 Gäste folgten dem Ruf der Märchenwesen. Mit viel Liebe zum Detail und großem Engagement waren 29 Akteure im Einsatz, um die Geschichten zum Leben zu erwecken. Vier Märchenfeen führten die Besucher auf einem Spaziergang durch den Wald und erzählten dabei Klassiker wie „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, „Schneeweißchen und Rosenrot“, „Rapunzel“ sowie „Die drei kleinen Schweinchen“.

Goldener Zapfen als Eintrittskarte ins Wunderland

Am Zauberwaldtor erwartete Haldor, der Wächter des Märchenwaldes, die Gäste. Nur wer einen goldenen Zapfen bei sich trug, durfte passieren. Entlang des Weges gab es viel zu entdecken: riesige Pilze, bunte Traumfänger und natürlich die Märchenfiguren selbst, die in kurzen Szenen einen Einblick in ihre Geschichten gaben.

So begegneten die Teilnehmer unter anderem Rapunzel und dem Zauberer, Schneeweißchen und Rosenrot samt Bären und bösem Zwerg, den drei Schweinchen mit dem Wolf, sowie Schneewittchen und ihrem Prinz Robert I. von Winklinghausen. Auch die böse Königin, eine Krämerin und zwei Jäger waren Teil des märchenhaften Ensembles. Den Abschluss bildete eine gemütliche „Zwergenjause“ im Haus der sieben Zwerge.

Ein besonderes Highlight war das „Moosmandl“, das nicht nur Spannendes über die Welt der Schlangen erzählte, sondern jedem Kind auch eine bunte Märchenwald-Schnecke überreichte. Wer diese ans Ohr hielt und genau lauschte, konnte – so heißt es – das Rauschen der Blätter hören.


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