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"Essbare-Stadt"-Vertreter aus Enns und St. Florian zu Besuch bei Pioniergemeinde

Maya Lauren Matschek, 05.10.2025 16:00

ST. FLORIAN/ENNS. Vertreter der Initiative „Essbare Stadt Enns“ und St. Florianer Landwirtschaftsschüler besuchten gemeinsam das Fest der Obstvielfalt in Kirchberg am Wagram (Bezirk Tulln, NÖ). Dort feierten sie das zehnjährige Jubiläum des 2015 verliehenen Europäischen Ökologischen Gartenpreises - mit Gästen und Fachleuten aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein.

  1 / 3   Stefan Griesser (Varietas, CHE), Sigi Tatschl, Hannes Hohensinner (HLBLA St. Florian), Gerd Meyer (Stadtrat Weißenburg, DE), Naturvermittlerin und Graphikerin Elisabeth Scheidl, Patrick Barmet (CHE), Richard Mahringer (Obstbauexperte aus Enns), Andreas Schindler (Wien), Fritz Neuhauser (Primar Gartentherapie Klinik Hietzing Wien) (v. l.) (Foto: Initiative "Essbare Stadt Enns")

Der Begründer der Idee der „Essbaren Gemeinde“, Sigi Tatschl, lud zu Fachvorträgen, Verkostungen und Führungen durch den „Alchemistenpark“ ein, der als Herzstück der Essbaren Gemeinde Kirchberg gilt. Naturvermittlerinnen stellten die Vielfalt an Obstsorten vor und gaben Einblicke in ökologische Anbaumethoden. Auch zahlreiche Aussteller – darunter Arche Noah, die Gartenbauschule Langenlois, Natur im Garten und regionale Baumschulen – präsentierten ihre Arbeit. Besucher konnten frisches wie auch verarbeitetes Obst probieren.

Für die Vertreter aus Enns war die Veranstaltung ein wertvoller Impuls: Gemeinsam mit der HLBLA St. Florian arbeitet die Stadt seit heuer am Projekt „Essbare Stadt“ – und das Fest in Kirchberg bot Inspirationen für die zukünftige Entwicklung vor Ort.

Hintergrund „Essbare Stadt Enns“

Mit der Initiative „Essbare Stadt Enns“ möchte die Stadt gemeinsam mit der HLBLA St. Florian öffentliche Flächen Schritt für Schritt so gestalten, dass dort Obst, Beeren, Kräuter und andere essbare Pflanzen wachsen. Ziel ist es, die Artenvielfalt zu fördern, das Bewusstsein für regionale Lebensmittel zu stärken und die Bevölkerung aktiv einzubinden. Die Initiative versteht sich als Beitrag zu nachhaltiger Stadtentwicklung und will zeigen, dass Lebensqualität, Umweltbewusstsein und Gemeinschaft auch durch kleine, alltagstaugliche Projekte vor Ort gestärkt werden können.


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