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Region. Für Sportler und gesundheitsbewusste Menschen ist es von großer Bedeutung, das fasziale Netzwerk zu trainieren. Ist das Fasernetz der Faszien intakt, also hochelastisch, geschmeidig und belastbar, dann lassen sich körperliche Höchstleistungen abrufen. Außerdem garantiert ein funktionierendes Fasziensystem auch eine körpereigene Verletzungsprophylaxe, weiß der Ennser Personaltrainer Roland Kern.

Das Fasziensystem im Körper regelmäßig mit Hilfe einer Rolle trainieren.
Das Fasziensystem im Körper regelmäßig mit Hilfe einer Rolle trainieren.

Gerne wird das Wort Bindegewebe als Synonym für den Ausdruck „Faszien“ verwendet. Faszien bestehen aus Wasser, Kollagen, Zucker-Eiweißverbindungen sowie verschiedenen Klebstoffen. Diese Bestandteile verweben sich zu Strängen und Umhüllungen. Die Anpassungsfähigkeit des Bindegewebes macht ihre Einzigartigkeit aus. Die Beschaffenheit wird sehr stark durch die täglichen Anforderungen bestimmt. Da­raus ergibt sich unterschiedliches Gewebe. Die Längen, Stärken, Gleit- und Reißfestigkeit sind hier unterschiedlich.Faszientraining mit der RolleDie bisher am meisten verbreitete Form der Faszienbeeinflussung von außen ist das „Fascial Release“ mittels Ausrollen von außen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Rollen, Bällen und Stäben, um das Ausrollen zu ermöglichen. Ziel des Ausrollens der Muskulatur von außen ist es, verklebte Faszienstrukturen zu lösen und die Hydration, das Binden von Wasser, anzuregen, um eine bessere Gleitfähigkeit des Muskels zu erzeugen. Personaltrainer Roland Kern empfiehlt, regelmäßig das Fasziensystem zu trainieren, um eine harmonischere und effektivere Bewegung zu erreichen. „Ein gut funktionierendes Fasziensystem bringt auch einen guten Schutz vor Verletzungen und wirkt damit präventiv“, so Kern.

Empfehlung:Auf einem ebenen und griffigen UntergrundLangsam und kontrolliert ausrollenAn besonders unangenehmen Punkten/Verspannungen kann auch kurz verweilt werden, bis die Anspannung spürbar nachlässtMan rollt zirka 10- bis 20-malZirka 30 Sekunden Pause, dann ein zweites MalBei Bedarf kann auch mehrmals täglich geübt werdenNicht überfordernEin „angenehmer“ Schmerz beim Üben ist in Ordnung, ein „Autsch“ bedeutet, dass der Druck reduziert werden muss


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