Wasserversorgung in der Region ist rundum gesichert
REGION. Die Wasserwerke in der Region sichern die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung.

Das städtische Wasserwerk in Enns versorgt ausschließlich die Stadt Enns mit ihren Einwohnern sowie Gewerbe- und Industriebetrieben. Neben den eigenen Quellen für die Wasserversorgung besteht die Möglichkeit, Trinkwasser von der Linz AG zuzukaufen. Mit diesem zweiten Standbein ist zu jeder Zeit eine ausreichende Versorgung der Ennser Bevölkerung und Betriebe mit einwandfreiem Trinkwasser möglich, heißt es vonseiten der Stadtgemeinde.
Dritter Brunnen in der Strengberger Au geplant
Der Hochbehälter in Windberg sichert die Trinkwasserversorgung für St. Valentin und Erla. Gespeist wird er durch zwei Brunnen in der Strengberger Au, die ungefähr 30 Liter Wasser in der Sekunde fördern. Aufgrund der Trockenheit und erhöhtem Wasserverbrauch (z.B. Garten gießen, Poolbefüllungen) musste man voriges Jahr circa 10.000 Kubikmeter Wasser aus Ernsthofen zukaufen. „Um den erhöhten Wasserbedarf in Spitzenzeiten abzudecken, wird über einen Zusammenschluss mit der Linz AG bei Ennsdorf oder einen dritten Brunnen in der Strengberger Au nachgedacht“, sagt Christian Freudenthaler, Mitarbeiter des Wasserwerks St. Valentin. Ein Gemeinderatsbeschluss sei noch ausständig.
Ausbau des Wassernetzes in Ernsthofen
„Wir hatten in Ernsthofen noch keine Probleme mit Wasserknappheit“, sagt Wassermeister Karl Hiebl. Die Gemeinde verfügt über einen Brunnen im Ort und einen zweiten in der Ortschaft Loderleiten. Durchschnittlich werden pro Tag 500 Kubikmeter Wasser verbraucht. Auch Nachbargemeinden wie Kronstorf werden bei Bedarf mitversorgt. Die Wasservorräte in den privaten Brunnen sind aufgrund des fallenden Grundwasserspiegels zurückgegangen, so Hiebl. Das Wassernetz der Gemeinde soll daher in die äußeren Ortsteile ausgebaut werden.


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