Stadtrat Stefan Bauer: „Lassen wir uns nicht auseinander dividieren, das kostet so viel Energie“

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Thomas Lettner Thomas Lettner, Tips Redaktion, 26.11.2021 13:08 Uhr

ENNS. Laut eines Artikels in der Krone erhob eine Mitarbeiterin des Ennser Seniorenheims Mobbing-Vorwürfe gegenüber dem Personal, das sich gegen Covid-19 impfen ließ.

Stefan Bauer, Zentralbetriebsratsvorsitzender des Sozialhilfe-Verbands Linz-Land und Ennser Stadtrat für Senioren, Gesundheit und Sport will das nicht so stehen lassen. „Es handelt sich nicht um Mobbing, sondern um Konflikte und Meinungsverschiedenheiten zwischen Mitarbeitern, die bezüglich der Corona-Impfung unterschiedliche Standpunkte vertreten, so wie es derzeit quer durch die ganze Gesellschaft der Fall ist“, sagt er. Diese Meinungsverschiedenheiten gäbe es auch in der Führungsebene, weshalb unterschiedliche Signale an die Mitarbeiter ausgesandt werden. Angefacht werde die Diskussion durch den permanenten Stress, dem das Personal in der Corona-Zeit ständig ausgesetzt ist.

Gespräch mit Ärzten suchen

Statt die Spaltung zwischen Ungeimpften und Geimpften weiter voranzutreiben, setzt Bauer auf Deeskalation. „Lassen wir uns nicht auseinander dividieren, das kostet so viel Energie. Geht lieber zum Arzt eures Vertrauens, statt unseriösen Informationen besonders aus den Sozialen Netzwerken Glauben zu schenken“, sagt er. Mitarbeitern, die sich aufgrund der Impf-Situation unwohl fühlen, werden Gespräche und Supervision angeboten. Ins selbe Horn bläst der Landesrat für Soziales und Jugend Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP). „Um bei Corona nach vorne zu kommen, ist die Impfung die Lösung. Es braucht daher mehr Aufklärung und keine Spaltung. Gerade der Gesundheits- und Pflegebereich trägt eine besondere Verantwortung, da es um den Schutz unserer Liebsten geht“, sagte er.

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