Kostbare Zeit für Menschen von Menschen beim Roten Kreuz Linz-Land

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David Ramaseder David Ramaseder, Tips Redaktion, 04.12.2021 17:30 Uhr

LINZ-LAND. Beruf, Familie, Ausbildung, Ehrenamt: All diese Dinge müssen die Freiwilligen des Roten Kreuzes Linz-Land in Einklang bringen. Die vielen Mitarbeiter leisten Großartiges und zeigen dabei, dass sich Freiwilligkeit auch mit den anderen Lebensbereichen vereinbaren lässt. Natürlich stellt einen die zusätzliche Aufgabe vor neue Herausforderungen und benötigt zumeist einer guten Einteilung. 

„Da ich im Schichtdienst tätig bin, bedarf es einer guten Planung der Tätigkeit. Durch eben diesen Schichtdienst ergeben sich Tagesfreizeiten, die ich auch gerne beim Roten Kreuz verbringe. Durch meine Tätigkeit als Rettungssanitäterin fühle ich mich auch im privaten und beruflichen Umfeld bei medizinischen Notfällen sicherer“, beschreibt Melanie von der Ortsstelle Enns die Gestaltung ihrer Zeit und die Vorteile ihrer Ausbildung zur Sanitäterin. Die hauptberufliche KFZ Technikerin ist seit Herbst 2019 beim Roten Kreuz engagiert. Neben dem Rettungsdienst widmet die Frau ihre Freizeit noch gerne dem Pferdesport.

Vielfalt der Freiwilligkeit als Gewinn für die Gesellschaft

Beim Roten Kreuz Linz-Land engagieren sich Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und aus allen möglichen Berufssparten. Gemeinsam ist ihnen allen ihr Bedürfnis, zu helfen und zu geben, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. „Meine größte Motivation, ist die Leidenschaft zum Helfen. Menschen in einer Notsituation versorgen zu können, gibt einem das Gefühl, das Richtige zu tun.“, schildert Christian die Beweggründe für seine Freiwilligkeit. Der schon seit über 20 Jahren an der Ortsstelle St. Florian engagierte Rettungssanitäter lernte sogar seine Frau beim Roten Kreuz kennen. Der Vater von zwei kleinen Kinder ist hauptberuflich in der Forschung bei einer Firma tätig. Für die engagierten Menschen ist klar, Freiwilligkeit bildet die Stütze für eine funktionierende Zivilgesellschaft.

Menschlichkeit und Dankbarkeit leben, Freundschaften pflegen

Die Vermittlung von Dankbarkeit ist wohl Melanies leitendes Motiv für ihren unermüdlichen Einsatz beim Roten Kreuz. Selbstverständlich spielt aber wie bei ihren Kollegen auch der soziale Faktor eine nicht unwesentliche Rolle. „Durch die Ausübung meines Ehrenamts möchte ich der Gesellschaft Dankbarkeit vermitteln. Dankbarkeit erlebt man leider viel zu selten, deshalb ist es mir wichtig, hier mit gutem Beispiel voranzugehen. Ich fühle mich beim Roten Kreuz Enns sehr wohl. Ich bin hier in eine große Familie gekommen und habe einige gute Freunde gewonnen.“

Wie viele ihrer Kollegen vom Roten Kreuz schätzt die Frau besonders das gute Teamwork und den Zusammenhalt. „Es ist immer spannend mit den unterschiedlichsten Leuten im Team vorurteilsfrei zusammen zu arbeiten, in Stresssituationen gemeinsam zu funktionieren – und man kann von jedem etwas lernen“, freut sich Markus vom Roten Kreuz St. Florian, der seit über 20 Jahren dem Rettungsdienst seine Zeit und sein Können schenkt. Der äußerst engagierte Vater von drei kleinen Kindern ist zusätzlich noch Obmann der Musikkapelle in Niederneukirchen.

Freiwilligkeit hat viele Gesichter und ist so facettenreich, wie die Menschen, die sie ausüben. Auch wenn es manchmal schwierig und herausfordernd ist, finden die vielen Freiwilligen des Roten Kreuzes Linz-Land einen Weg, ihr Engagement mit dem sonstigen Leben zu vereinbaren. Mit Herz und Hingabe machen sie diese Welt somit täglich zu einem besseren Ort. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank. Nicht nur zum Internationalen Tag der Freiwilligkeit, sondern das ganze Jahr.

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