ENNS. Unter dem Motto „Geh-Denk-Spuren“ lud das Mauthausenkomitte Enns mit der TSE GmbH am Tag des Denkmals zu einer Zeitgeschichte-Wanderung durch Enns. Mithilfe eines Folders, der im Museum Lauriacum gratis erhältlich ist, kann man den Zeitgeschichte-Spuren nachgehen.

Viele Menschen kamen zur Zeitgeschichte-Wanderung und waren betroffen von Geschichten und Geschehnissen aus der Zeit der NS-Herrschaft.
Elisabeth Baselli
Beim Rundgang wurde die Lebensgeschichte von Barbara Elisabeth Baselli erzählt, die 1921 nach Enns kam. Sie war Jüdin, die zum Christentum übertrat. Um der Gestapoverfolgung zu entkommen, versteckte sie sich bei ihrem Onkel in der Mauthausnerstraße, was ihr zwei Jahre gelang. Nach ihrer Aufdeckung wurde sie von der Gestapo abgeholt, nach Theresienstadt deportiert und am 19.10.1944 weiter nach Auschwitz transportiert, wo sie ermordet wurde.
Folder GehDenkSpuren
Wer Genaueres erfahren will oder sich selbst auf die Spuren der Ennser Geschichte machen möchte: Der Folder GehDenkSpuren, Zeitgeschichtliche Orte Enns-Ennsdorf, gestaltet vom Mauthausenkomitee Enns ist im Museum Lauriacum gratis erhältlich. So kann man jederzeit den zeitgeschichtlichen Spuren in Enns nachgehen.


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