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ENNS. Es muss sich wie ein Sommermärchehn anfühlen, das für Gustav Gürtler vergangenes Wochenende in Grieskirchen wahr wurde. Bereits die Nominierung des 19-Jährigen Hauptangreifers des AWN TV Enns durch Teamchef Martin Weiß für den endgültigen 10-Mann EM Kader war eine Überraschung. Dass Gürtler aber eine so tragende Rolle spielen würde und am Ende mit der Bronze Medaille dasteht, hätte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht erwartet.

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Nach Platz drei in der Vorrunde und dem klaren Viertelfinalsieg gegen Serbien musste sich das Österreichische Faustballnationalteam im Halbfinale gegen die Schweiz nach hartem Kampf mit 1:3 geschlagen geben. Der Traum des Finales war geplatzt. Teamchef Martin Weiß schenkte Gustav von Beginn an das Vertrauen und ließ ihn neben Kapitän Jean Andrioli im Angriff beginnen. Wichtig: Gustav konnte gleich zu Beginn des ersten Satzes mit seinem zweiten Ballkontakt mit Übersicht den ersten Punkt setzen - die Anspannung vor vollen Tribünen zu spielen begann abzufallen. Der junge Ennser pushte die Mannschaft und konnte mit seiner Übersicht überzeugen.

Nachdem die ersten beiden Sätze im Spiel um Platz drei gewonnen wurden, zeichnete sich ein lockerer Sieg der Heimmannschaft ab. Doch Italien kämpfte sich zurück und glich zum 2:2 aus, bevor es in die Pause ging.Martin Weiß nahm seinen zuvor für Andrioli eingewechselten Bruder Dietmar wieder aus dem Spiel - der Erfolg kehrte zurück. Das Angriffsduo Andrioli/Gürtler beherrschten die Italiener nach belieben, zwei klare Satzsiege brachten schließlich die Entscheidung: Österreich gewann die Bronze-Medaille.Dabei zeigte Gürtler eine erstaunliche Leistung und untermalte seinen Status als Große Zukunftshoffnung für das Österreichische Faustball-Nationalteam.


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