Moritz Winninger ist Vize-Meister
ERNSTHOFEN. Bei der Central European Zone Meisterschaft im Autocross in Kaps (Slowenien) erzielte Moritz Winninger den zweiten Platz.

Moritz Winninger startete auf Erfogskurs in das letzte Meisterschaftswochenende. Mit fast perfekten Trainingsrunden konnte der junge Ernsthofner wichtige Punkte sammeln und dem Meisterschaftsführenden gefährlich nahekommen. Martin Fodor kam mit seinem Buggy nicht so recht in Fahrt und blieb im Mittelfeld. Mit sehr guten Ergebnissen aus den Vorläufen sicherte sich Winninger einen Startplatz in der ersten Reihe für das entscheidende Finale.
Vorsprung
Der Start glückte und Winninger konnte das Tempo und den Vorsprung fast beliebig kontrollieren, bis ihn das Glück verlies. In der vorletzten Runde brach der Dreieckslenker an seinem Rennbuggy und die Siegchancen waren dahin. Fodor konnte so seinen kleinen Vorsprung halten und sich den Meistertitel 2023 sichern. „Gerne hätte ich den Meistertitel auch dieses Jahr nach Österreich geholt. Am Schluss fehlte nur ein bisschen Glück. Ich freue mich bereits auf die nächste Saison. Wir im Team haben einige Neuerungen für unseren Buggy geplant. Ich bin gespannt, ob alles so funktionieren wird, wie wir es uns erhoffen.“, resümiert Moritz Winninger nach dem Rennen.
Ungarische Meisterschaft
Neben der Europameisterschaft wurden auch die österreichische und die ungarische Meisterschaft 2023 ausgetragen. Dabei entschied Martin Fodor (HUN) die österreichische für sich und Moritz Winninger (AUT) sicherte sich den ersten Platz der ungarischen Meisterschaft.
Saisonabschluss in Humpolec
Am 14. Oktober startete Moritz Winninger zum letzten Mal in diesem Jahr bei einem Autocrossrennen. Bei diesem Rennen, welches nicht zur Meisterschaft zählt, hatte das Team rund um Moritz mit Motorproblemen zu kämpfen. Erst spät in der Nacht konnte der Fehler eingegrenzt werden und Freunde lieferten über Nacht die benötigten Ersatzteile nach Humpolec.
Kapitale Motorschäden
Das Rennen selbst war dominiert von Ausfällen, meist durch kapitale Motorschäden verursacht. Am Ende einer Rennsaison nicht ungewöhnlich. Winninger selbst konnte seinen Buggy trotz Leistungsverlusten auf dem dritten Platz über die Ziellinie bringen. Unmittelbar danach war auch hier der Motor aus.
In der rennfreien Zeitwird der Rennwagen komplett zerlegt und neu aufgebaut.


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