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ENNS. Bei der kommenden Sitzung des Ennser Gemeinderats am 27. September wird die ÖVP-Fraktion den Antrag auf Teilnahme der Stadt Enns am AST-Taxi einbringen. Für Vizebürgermeister Manfred Voglsam und Gregor Eckmayr, JVP-Vertreter im Gemeinderat, liegen die Vorteile auf der Hand: es nutze allen Ennsern, es erhöhe die Verkehrssicherheit, es garantiere persönliche Sicherheit für die Heimfahrenden und es schaffe Abgasreduktion durch Taxi-Sammelfahrten statt Individualverkehr.    

Gemäß des ÖVP-Antrags soll der Grundsatzbeschluss gefasst werden, mit Taxi 6969, dem Betreiber der AST-Taxis im Bezirk, einen Vertrag zur Teilnahme der Stadt Enns mit Start am 1. Jänner 2019 abzuschließen. Dafür sollen im Budget 2019 der Stadt Enns 7.000 Euro veranschlagt werden. Zudem soll die Stadtverwaltung beauftragt werden, Kooperationen jeweils mit der Marktgemeinde Asten und der Marktgemeinde St. Florian zur gemeinsamen Benützung und Kostenaufteilung von Fahrten der AST-Taxis herbeizuführen.

Alternative 

„Die meisten jungen, aber auch viele erwachsene Ennser nutzen die Landeshauptstadt Linz mit ihrem Jugend-, Kultur- und Veranstaltungsangebot zum Fortgehen“, sieht der Ennser JVP-Obmann und Gemeinderat Gregor Eckmayr den Bedarf nach einer sicheren Heimfahrtmöglichkeit in der Nacht als absolut gegeben, denn: „die letzte Möglichkeit, in der Nacht von Linz nach Enns heimzukommen, ist der Zug mit Abfahrt um 23.52 Uhr. Die nächste Verbindung geht erst wieder um 4.33 Uhr. Hier kann das AST-Taxi eine gute Alternative bieten.“

Und so funktioniert es

Der Gast ruft bis spätestens 30 Minuten vor einer der festgelegten Abfahrtszeiten 6969 an, gibt die gewünschte Heimfahrtzeit, die gewünschte Zusteigestelle in Linz und seine Zieladresse in Enns an. Das Taxiunternehmen koordiniert die Heimfahrten von Linz und versucht, eine möglichst gute Auslastung jedes Taxis zu erreichen. Dennoch hat jeder Gast eine Beförderungsgarantie. Das Taxi bringt jeden Mitfahrer direkt zur Haustür im Ennser Gemeindegebiet.

Fixpreis 

Für die Fahrt zahlt jeder Fahrgast einen vorab bekannten Fixpreis, unabhängig, wie viele Personen im Taxi sind. Die ÖVP Enns schlägt als Fixpreis zwölf Euro pro Person vor. Der Differenzbetrag zwischen dem bezahlten Fixpreis der Fahrgäste und dem Gesamtfahrpreis des Taxis zwischen Linz und Enns von 50 Euro ist dann von der Stadt Enns zu tragen. Das AST-Taxi gilt für Ennser jeden Alters.

Win-Win Situation

Wenn eine entsprechende Vereinbarung besteht, können sich heimfahrende Ennser das Taxi mit zugleich heimfahrenden Astnern und/oder St. Florianern teilen. Entsprechend werden auch die Kosten aufgeteilt, was eine Win-Win-Situation für alle Gemeinden bedeute.

Sichere Heimfahrt 

Vizebürgermeister Manfred Voglsam ist stolz auf die von der JVP Enns geplante und vorbereitete Initiative: „Unsere Junge ÖVP hat hier einen klaren Bedarf für viele Ennsern erkannt und eine Lösung ausgearbeitet. Ich hoffe, dass wir sie einstimmig im Gemeinderat beschließen können, denn sie schafft Sicherheit, besonders für junge Menschen und hier wieder besonders für Mädchen, die zu einem sehr günstigen Tarif eine sichere Heimfahrt bis zur Haustüre in Anspruch nehmen können.“


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