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ENNS. Gemeinsam stark für unser Enns – unter diesem Motto verteilte die ÖVP Enns vor wenigen Wochen Fragebögen an viele Eltern, um deren Zufriedenheit mit den Ennser Spielplätzen zu eruieren. Ein Lokalaugenschein bei allen elf öffentlichen Kinderspielplätzen brachte dann die Ernüchterung.

Foto: ÖVP Enns
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„Viele Eltern haben sich in den letzten Monaten an uns gewendet, um auf den teilweise sehr schlechten Zustand der gemeindeeigenen Spielplätze hinzuweisen“, so Vizebürgermeister Manfred Voglsam. Elf sind es an der Zahl, die Zufriedenheit der Eltern ist gerade einmal bei drei davon gegeben. Und auch ein Lokalaugenschein von Nico Praus und ÖVP Frauen-Obfrau Karin Kainzinger brachte dasselbe Ergebnis: da müsste einiges getan werden.

Fragebögen kamen gut an

70 ausgefüllte Fragebögen bekam die ÖVP Enns in weiterer Folge ausgefüllt retourniert, “ein großartiges Ergebnis“, sind sich die Initiatoren einig. Gefragt wurde etwa, wie es um die Sauberkeit der Spielplätze bestellt ist, für welches Alter sie geeignet sind, wie abwechslungsreich und sicher sie empfunden werden oder wie es mit natürlichen Beschattungen aussieht. Die Ergebnisse deckten sich im Großen und Ganzen mit den Eindrücken, die Praus und Kainzinger selbst bei der Besichtigung gesammelt haben.

Fazit

Die beliebtesten Spielplätze sind jener am Eichberg und der Abenteuerspielplatz an der Severinusstraße; generell werden nur wenige regelmäßig genutzt. Ein weiterer Kritikpunkt, der sich wie ein roter Faden durch die Fragebögen zieht, ist die lieblose Gestaltung der Kinderspielplätze: die Geräte seien seit Ewigkeiten die gleichen, außerdem gäbe es nur ein sehr beschränktes Angebot für ganz kleine und ältere Kinder – nur zwei von elf Ennser Spielplätzen verfügen über eine Babyschaukel. Darüber hinaus seien viele Spielplätze ungepflegt und mit zu wenig Schattenplätzen und Abstellmöglichkeiten ausgestattet.

Forderungen

„Worauf oft vergessen wird ist, dass ein Spielplatz auch für die Mütter passen muss; denn fühlen sich die Mütter nicht wohl, hat mal als Elternteil nie so wirklich eine Freude dabei, einen Kinderspielplatz zu besuchen“, so Praus. Folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation werden vorgeschlagen:

  • Kaputte Sitzbänke und Mülleimer austauschen
  • Sauberkeit muss verstärkt beachtet werden
  • Mehr Tische aufstellen
  • Abdeckungen für Sandkisten
  • Motorikpark für ältere Kinder an einem Standort
  • Attraktive Geräte für Kleinkinder anschaffen
  • Beschattung durch natürliche Bepflanzung verbessern
  • Sicherheitsrisiken minimieren
  • Schaukel für Beeinträchtige anschaffen

„Kinder sind unsere Zukunft, weshalb ihnen optimale Bedingungen geboten werden müssen, um sich gut entwickeln zu können“, so Kainzinger abschließend. Dass es sich dabei lohnt, etwas Geld in die Hand zu nehmen, um die Situation zu verbessern, darüber sind sich die Initiatoren der Aktion einig.   


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