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ENNS. Die Stadtgemeinde Enns sowie die Tourismus- und Stadtmarketing Enns GmbH (TSE) haben mit der Initiative „Enns bringt“s“ schnell reagiert und eine Plattform geschaffen, um hilfsbedürftige Bürger zu unterstützen.

Foto: Simlinger
Foto: Simlinger

Da aber auch der lokale Handel dringend Unterstützung benötigt, richtet die Stadt einen Appell an alle Ennser Bürger, um die Kaufkraft gerade in Krisenzeiten verstärkt in Enns zu halten. „Es ist wohl nicht schwer zu erkennen, dass es manche Sparten gerade ganz besonders schwer trifft. Und eine dieser Sparten ist der regionale Handel“, so die Obfrau des Ennser Wirtschaftsvereins und Geschäftsführerin bei più gioia Margareta Schlemmer.

Regionaler Einkauf statt Onlinehandel

„Im Moment wäre dem Handel am meisten geholfen, wenn die Menschen ihr Geld nicht über den Onlinehandel ausgeben würden, sondern mit gewissen Einkäufen so lange warten, bis die Geschäfte in Enns wieder aufsperren dürfen. Denn nur so kann sich der Handel nach der Krise wieder einigermaßen erholen und auch weiterhin für seine Kunden da sein, was auch für die Innenstadtbelebung ganz wichtig ist.“

Arbeitsplätze sichern

Eine erste Maßnahme, den Ennser Handel in dieser Angelegenheit zu unterstützen, sieht TSE-Chef Max Homolka im Erwerb von Ennser Talern, die man in den Ennser Banken bekommt. Diese können nach der Krise in den Ennser Geschäften eingelöst werden. „So wird die Wertschöpfung in der Stadt gehalten. Nur zusammen wird es gelingen, Arbeitsplätze zu retten und den Ennser Handel durch diese schwere Zeit zu tragen“, sagt Homolka. Hilfestellung kündigt auch Bürgermeister Franz Stefan Karlinger (SPÖ) an: „Mir persönlich war der regionale Handel immer schon wichtig, und gerade jetzt ist er mir natürlich wichtiger denn je. Ich versichere den betroffenen Menschen, dass wir uns diesbezüglich kreative Möglichkeiten einfallen lassen werden, um den Handel aktiv zu unterstützen.“


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