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Fixkraft-Futtermittelzusätze reduzieren Treibhausgase in der Landwirtschaft

Thomas Lettner, 05.02.2021 12:22

ENNS. Die Land- und Forstwirtschaft ist vom Klimawandel stark betroffen - sowohl als Leidtragende, als auch als Verursacherin. Um den Treibhausgas-Ausstoß in der Landwirtschaft zu verringern, stellten Experten der Fixkraft Futtermittel GmbH mit Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) emissionsreduzierende Fütterungskonzepte vor.

Mikroorganismen produzieren im Pansen von Rindern Methan und Ammoniak. Beides kann durch Futtermittel-Zusätze reduziert werden. Symbolfoto: Weihbold

Treibhausgasemissionen werden für die Klimaveränderung verantwortlich gemacht. Österreich produziert Treibhausgase, die mit rund 80 Millionen Tonnen CO²-Äquivalent gemessen werden. Den größten Schadstoffausstoß haben die Sektoren Energie, Industrie und Verkehr. „Die Landwirtschaft ist für etwa zehn Prozent der Treibhausgase verantwortlich, ist aber der einzige Bereich, wo seit Klimakonferenz in Kyoto im Jahr 1997 der CO²-Ausstoß verringert wurde“, so Hiegelsberger. Ziel sei es, die Emissionen bis 2030 um 36 Prozent zu reduzieren.

Forschungsprojekte mit BOKU Wien

In der Nutztierhaltung wird bei der Reduktion von Methan- und Ammoniakemissionen angesetzt. Seit 2011 beschäftigt sich Fixkraft in der Milchviehfütterung intensiv mit der Emissionsreduktion. Mit den Fütterungskonzepten von Fixkraft kann eine substanzielle Reduktion von Emissionen erreicht werden. Das bestätigen auch aktuelle Forschungsprojekte in Kooperation mit der BOKU Wien und der HBLFA Raumberg-Gumpenstein.

Reduktion von Mikroorganismen

„Durch die Zugabe von ätherischen Ölen und Pflanzenextrakten in die Futtermittel werden die Mikroorganismen im Pansen, die für die Methanproduktion verantwortlich sind, sowie ammoniakproduzierende Bakterien reduziert“, erklärt Martin Veit, Produktmanager Rind bei Fixkraft. Pro Kilogramm Milch entstehen sieben Prozent geringere Treibhauseffekte und drei Prozent weniger Ammoniak. Würden alle Milchrinder in Österreich mit diesem Futterzusatz gefüttert, könnten rund 280.000 Tonnen CO²-Äquivalente pro Jahr eingespart werden.

Einsparung von Soja

Die Geflügel- und Schweinefütterung fokussiert sich auf Eiweiß-Reduktion. Neben dem positiven Einfluss auf das Wohl und die Leistung der Tiere werden Eiweißrohstoffe wie beispielsweise Soja eingespart. In der Geflügelmast und in der Legehennenhaltung verringern Betriebe durch die Verwendung von Futter aus dem Hause Fixkraft schon bisher jährlich Emissionen, die mit dem CO²-Speicher von einem 1.700 Hektar großen Buchenwald gleichzusetzen sind.


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