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ENNSDORF/ST. PANTALEON-ERLA/ST. VALENTIN. Seit November 2020 wurde in den Gemeinden Ennsdorf, St. Pantaleon-Erla und St. Valentin an einem gemeindeübergreifenden Radnetzplan gearbeitet. Im Zuge einer digitalen Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse der Planungsphase präsentiert.

Screenshot der Teilnehmer (Foto: NÖ.Regional/Bernhard Zehetgruber)
Screenshot der Teilnehmer (Foto: NÖ.Regional/Bernhard Zehetgruber)

Im Land NÖ wurden über 30 Regionen erkannt, in denen das Potenzial für das Radfahren im Alltag besonders hoch ist. Diese Regionen werden in der Radwegplanung gemeindeübergreifend betrachtet, um ein lückenloses Netz an Radverbindungen sicherzustellen. Die Potenzialregion St. Valentin mit den Gemeinden Ennsdorf, St. Pantaleon-Erla und St. Valentin konnte als erste Region in Niederösterreich diesen Prozess erfolgreich durchführen.

Nächster Schritt

In der digitalen Abschlussveranstaltung vom Mobilitätsmanagement Mostviertel der NÖ.Regional und dem Land NÖ wurde mit den Bürgermeistern, Gemeindevertretern sowie dem zuständigen Planer der Firma IKW der fertige Netzplan und die darin enthaltenen Einzelmaßnahmen besprochen. Hauptaugenmerk wurde auf die Priorisierung und zeitliche Abstimmung der gemeindeübergreifenden Vorhaben gelegt. Auf Grundlage der Rad-Basisnetzplanung können die Gemeinden als nächsten Schritt zur Umsetzung von Radwegprojekten die Fördermöglichkeiten des Landes in Anspruch nehmen. Fördersätze von 60 bis 70 Prozent werden seitens des Landes NÖ in Aussicht gestellt. Die ersten Projekte aus der Netzplanung sollen noch heuer zur Förderung eingereicht werden.


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