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NIEDERNEUKIRCHEN. Bürgermeister Christoph Gallner ist seit bereits sechs Jahren im Amt und wird auch bei der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am 26. September als Spitzenkandidat der ÖVP Niederneukirchen antreten.

Christoph Gallner ist selbstständig und zweifacher Familienvater. (Foto: ÖVP Niederneukirchen)
Christoph Gallner ist selbstständig und zweifacher Familienvater. (Foto: ÖVP Niederneukirchen)

Tips:Welche Projekte waren in Ihrer vergangenen Periode als Bürgermeister besonders herausfordernd?

Gallner: Maßgeblich war in der Anfangszeit das Thema der Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in unserer Gemeinde. Zu Beginn bin ich selbst in der Nacht um 23 und 4 Uhr aufgestanden, um die Pumpen aus- bzw. einzuschalten. Umso mehr bin ich stolz darauf, dass in diesem Bereich wirklich viel geschafft werden konnte und noch weiter angegangen wird. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war auch der Neubau und die Sanierung unseres Kindergartens/Krabbelstube, um nur ein paar der größeren Themenbereiche aufzugreifen.

Tips:Welche Projekte wollen Sie – sollten Sie als Bürgermeister wiedergewählt werden – in Zukunft angehen?

Gallner: Da gibt es einige. Viel wurde erreicht und geschafft und für die Zukunft viel Vorarbeit spannender Aufgaben geleistet, die eben noch weiter ausgeführt gehören. Eines der größten Projekte wird mit Sicherheit die Sanierung und der Ausbau unserer Musikmittelschule.

Tips:Sie sind mittlerweile zweifacher Familienvater, Bürgermeister und selbstständig. Wie bekommen Sie das alles unter einen Hut?

Gallner: Ja, es ist herausfordernd, aber es war auch vor der Wahl zum Bürgermeister schon so, dass ich keine klassischen fixen Arbeitszeiten hatte. Die Arbeit von damals wurde dann durchs Bürgermeisteramt ersetzt, aber auch jetzt endet meine Arbeitswoche nicht nach 40 Wochenstunden bzw. am Freitag. Wichtig dafür sind ein gutes Team, Verlässlichkeit, Effizienz, gute Planung und Struktur – und der Rückhalt in der Familie.

Tips:Wie sieht es mit neuen Freizeitmöglichkeiten im Sportbereich für Jugendliche aus?

Gallner: Wir sind hier grundsätzlich schon sehr gut aufgestellt, jedoch ist es wie überall, dass man laufend dahinter sein muss, um die Qualität zu erhalten. Es gibt neue Ideen. Konzepte sind in der Entstehung und Ausarbeitung. Konkret wird im heurigen Jahr noch unser Funcourt generalsaniert.

Tips:Die Zeit der coronabedingten Einschränkungen ist fast vorbei. Gibt es neue Veranstaltungskonzepte in Niederneukirchen?

Gallner: Ich würde nicht sagen neu, jedoch hoffe ich, dass an die Geselligkeit und Gemeinschaft, die bei uns einen hohen Stellenwert haben, wie vor Corona angeknüpft werden kann.

Tips:Weiß man schon, wer ab September neuer Amtsleiter wird?

Gallner: Ja, in der Gemeinderatssitzung im März wurde Michael Gerstmayr zum Leiter des Gemeindeamts Niederneukirchen mit Wirksamkeit 1. Februar 2022 bestellt. Die Einarbeitungsphase beginnt per 1. September 2021. Herr Gerstmayr wird sich in einer der nächsten unserer Gemeindezeitungen persönlich vorstellen.


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