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JVP-Landesobfrau Claudia Plakolm will Sprachrohr der Politik für junge Menschen sein

Thomas Lettner, 04.08.2021 16:37

ENNS. Auf ihrer Sommertour „Mission tomorrow“ machte Nationalrätin sowie JVP-Landes- und Bundesobfrau Claudia Plakolm heute in Enns Halt. Die hauptsächlichen Themen sind das Ehrenamt, Umwelt und Arbeit.

JVP-Landesobfrau Claudia Plakolm (hier im Bild mit JVP-Obmann von Linz-Land Gregor Eckmayr) ist auf ihrer Sommertour durch Oberösterreich mit einem E-Auto unterwegs. (Foto: Thomas Lettner)

Im Zuge der Sommertour ist die JVP in allen 18 Bezirken Oberösterreichs unterwegs und wird die JVP-Ortsgruppen und JVPler in den 438 Gemeinden bei ihren Veranstaltungen unterstützen. Bei Mitmach-Aktionen können Passanten und Besucher der Ortsgruppen-Veranstaltungen Preise wie Glasflaschen oder Sonnenbrillen aus Weizenstroh gewinnen. „Wir wollen mit den jungen Menschen ins Gespräch kommen, ein Sprachrohr für politische Themen sein und Politik ‚cool‘ machen“, erklärte Plakolm. Um die politischen Forderungen jungen Menschen einfacher verständlich zu machen, wurden eigene „Mission tomorrow-Comics“ zu verschiedenen Themen kreiert. Auch über die Kanäle der JVP in den Sozialen Netzwerken will man die Themen transportieren.

Wirtschaft und Umweltschutz gehen Hand in Hand

Blaulichtorganisationen, so Plakolm, seien durch die Corona-Lockdowns und Unwetterkatastrophen sehr stark gefordert worden. Die JVP fordert daher nach dem Vorbild des Familienbonus einen 100 Euro-Ehrenamtsbonus sowie weniger Bürokratie und klarere Rahmenbedingungen im Ehrenamt. Der Umweltschutz sei das Jugendthema Nummer eins. „Wirtschaft und Umweltschutz müssen Hand in Hand gehen“, sagte Plakolm, die auf der Sommertour mit dem E-Auto unterwegs ist. Die Menschen müssten zu einer stärkeren Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln mobilisiert werden. Wichtig sei auch ein Klimaticket. Oberösterreich habe glücklicherweise eine sehr niedrige Jugendarbeitslosigkeit, sagte Plakolm. Es brauche jedoch flexible Arbeitsmodelle. Über 40 Prozent aller 15-Jährigen beginnen eine Lehre, dennoch werde der Lehre allgemein zu wenig Wertschätzung entgegengebracht. „Wir wollen die duale Ausbildung daher mehr vor den Vorhang holen“, sagte die JVP-Landes- und Bundesobfrau.

Mindestens ein JVP-Gemeinderat in jeder Gemeinde

Gregor Eckmayr, Obmann der JVP Enns und im Bezirk Linz-Land sowie Ennser Wirtschaftsstadtrat, berichtete, dass die JVP mit rund 1.000 Mitgliedern die größte politische Jugendorganisation im Bezirk Linz-Land sei. Die JVP stelle im Bezirk mit Ausnahme von Kronstorf, Asten, Kirchberg-Thening und Eggendorf 15 Ortsgruppen und 19 Gemeinderäte. In Hargelsberg und Oftering werde diese Woche eine neue Ortsgruppe gegründet, in Pasching habe sich vor kurzem eine neue formiert. Ziel sei es, in jeder oberösterreichischen Gemeinde mit mindestens einem JVP-Gemeinderat vertreten zu sein. Mit Walter Lazelsberger (St. Marien), Christoph Gallner (Niederneukirchen) und der 25-jährigen Quereinsteigerin Nicole Zehetner-Grasl (Hofkirchen) stellt die JVP im Bezirk auch drei Bürgermeisterkandidaten.

 

 


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