Umbauarbeiten für Barrierefreiheit und das neue Stadtgeschichtemuseum im Schloss Ennsegg
ENNS. Im Schloss Ennsegg finden derzeit Umbauarbeiten für die Barrierefreiheit des neuen Trauungssaals und das neue Stadtgeschichtemuseum statt.

Das Vorhaus wird umgestaltet und die Treppe neu aufgebaut. Ein Lift, der bis in das Kellergewölbe führt, sorgt für Barrierefreiheit. Das Bilderzimmer wird Teil des neuen Museums. Trauungen finden seit zwei Monaten in der Sala Terrena im Erdgeschoss statt. 370.000 Euro werden in die Umbauarbeiten für den Lift, die im Oktober fertig sein werden, investiert. Zwei Drittel trägt die Stadt Enns, ein Drittel Schlossbesitzer Karl Weilhartner. Weitere 100.000 Euro werden in die Umgruppierung der Landesmusikschule investiert.
Beitrag zur Innenstadtbelebung
Aufgrund der Umbauarbeiten für die Landesausstellung 2018 wurde das Stadtgeschichtemuseum vor fünf Jahren aus dem Museum Lauriacum ausgesiedelt. Die wertvollen Artefakte wie die Stadtrechtsurkunde aus dem Jahr 1212 werden im Museumsarchiv oder im Franziskanerkloster aufbewahrt. Die 320 Quadratmeter großen Räumlichkeiten im Schloss Ennsegg werden von der Stadt angemietet und dem Museumverein zur Verfügung gestellt. Eröffnet wird das Museum voraussichtlich erst 2023. „Ich möchte Schlossbesitzer Karl Weilhartner und Schlossverwalter Toni Haller einen großen Dank für ihr Engagement aussprechen. Es ist für mich sehr wichtig, dass die älteste Stadt Österreichs ihre Geschichte in einem eigenen Museum darstellen kann. Das Museum wird auch zur Innenstadtbelebung beitragen“, sagte Vizebürgermeister und Finanz-Referent Christian Deleja-Hotko (SPÖ).


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