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ENNS. Das SPÖ Enns-Team Christian Deleja-Hotko informierte die Ennser Bürger bei einem Infostand am Hauptplatz über das Thema „Altersgerechtes Wohnen“ und über andere Themen rund ums Wohnen.

  1 / 2   Bürgermeisterkandidat Christian Deleja-Hotko beim Informationsstand am Ennser Hauptplatz. (Foto: SPÖ Enns)

In zehn Jahren werden 40 Prozent mehr über 85-jährige Menschen in Enns wohnen und die Menschen im erwerbsfähigen Alter um ca. 4 Prozent gesunken sein. Es besteht jetzt schon ein Mangel an Pflegeplätzen, und es ist nicht zu erwarten, dass sich mit dieser demographischen Entwicklung die Situation verbessern wird. Darum soll man im rüstigen Pensionsalter schon darauf schauen, dass die eigenen vier Wände altersgerecht hergerichtet werden, um im Bedarfsfall professionelle Pflege und Betreuung zu Hause zu erhalten.

Kleinigkeiten werden zu unüberwindbaren Hindernissen

Im hohen Alter kann es passieren, dass man auf Hilfsmittel wie Rollstuhl oder Rollator angewiesen sein wird. Dann sind so Kleinigkeiten wie Stufen oder Schwellen plötzlich unüberwindbare Hindernisse. Eine zu schmale Türe oder zu wenig Platz auf der Toilette, um mit einem Rollator hinfahren zu können, erschweren dann das Leben zusätzlich. Genug Platz in der Nasszelle mit einer Dusche mit Sitzgelegenheit, das Waschbecken und der Spiegel ein wenig niedriger montiert, sodass man sich auch im Sitzen waschen kann und sich dabei beim Frisieren ansehen kann. Diese Dinge sind bei einem Neubau leicht und ohne großen Kostenmehraufwand realisierbar, aber bei einer älteren Wohnung im Sanierungsverfahren ein großer Aufwand und von älteren Menschen kaum mehr machbar.

Alternative Wohnformen

„Wohnen für alle Lebenslagen“ heißt auch an leistbares Wohnen für die junge Generation zu denken, denn fast 20 Prozent der 25- bis 34-Jährigen leben aus Kostengründen noch bei ihren Eltern, genauso wie an genügend Platz in Wohnmöglichkeiten für Jungfamilien. Generationenwohnungen oder Tinyhouses sind ebenfalls alternative Wohnformen, welche für Enns in Zukunft ein Thema werden könnten. „Leistbares und Lebenswertes Wohnen für alle Lebenslagen ist ein absolutes Zukunftsthema, dass uns noch viel intensiver beschäftigen wird“, meint dazu der Bürgermeisterkandidat Christian Deleja-Hotko.


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