Planung der Neuen Donaubrücke läuft
ST. PANTALEON-ERLA/MAUTHAUSEN. Der Sommer 2021 war intensiv für das Planungsteam der Neuen Donaubrücke.

Neben den Arbeiten der einzelnen Fachbereiche für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist auch die technische Planung der Brücke laut einer Aussendung des NÖ Straßendienstes weit vorangeschritten. Der Verkehrsfluss auf der Gesamtstrecke wurde inzwischen simuliert. Im Zuge der Untersuchung zeigte sich, dass der Knoten B 1 adaptiert werden muss. Die Überarbeitung erfolgte in den Sommermonaten und konnte vor Kurzem gezeigt werden.
Bodenerkundungen starten im Dezember
Derzeit laufen umfassende Luftgüte- und Lärmmessungen im Projektgebiet. Für kommenden Dezember sind Bodenerkundungen in den betroffenen Gemeinden geplant. Ebenso beginnt die archäologische Prospektion, also eine erste zerstörungsfreie Untersuchung des Planungsgebiets. Bei dieser Methode geht es um das Feststellen und Registrieren von archäologischen Befunden. Auch das projektbegleitende Verkehrskonzept kann einen Meilenstein verzeichnen. Themen sind das betriebliche Mobilitätsmanagement, der Radverkehr sowie der öffentliche Verkehr mit dem Schwerpunkt „Letzte Meile“. Die betroffenen Standortgemeinden St. Pantaleon-Erla, Ennsdorf und Mauthausen sowie die Umlandgemeinden Enns und St. Valentin haben sich mit den Projektverantwortlichen aus dem Land NÖ bzw. OÖ vor Ort getroffen und letzte Details finalisiert. Das Verkehrskonzept kann somit gemeinsam beauftragt werden.
Gemeinden und Länder teilen sich Kosten
Sowohl Niederösterreich als auch Oberösterreich beteiligen sich an der Vergabe und unterstützen die Gemeinden finanziell und fachlich. Die Gemeinden übernehmen 50 Prozent der Kosten, für die anderen 50 Prozent kommen die beiden Länder auf. Im Planungs-Jourfixe zur Neuen Donaubrücke informieren die Projektträger quartalsweise die Standort- und Umlandgemeinden über den aktuellen Planungsstand des Projekts. Nähere Informationen gibt es hier.


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