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ST. FLORIAN/LINZ. Was für Puchenau, Steyregg und Traun bereits besteht, wird aktuell in Leonding und St. Florian geplant und steht kurz vor der Umsetzung: Die Rede ist von leistungsfähigen Radhauptroutenverbindungen, die vom Umland in die Landeshauptstadt führen.

 (Foto: Volker Weihbold)
(Foto: Volker Weihbold)

„Um eine wahlfreie Mobilität besonders im stark frequentierten Zentralraum ermöglichen zu können, fördern wir den Ausbau der Radinfrastruktur“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner (FPÖ). „In Form von gut ausgebauten, komfortablen und sicheren Radrouten wollen wir den Radverkehrsanteil am Modal-Split steigern. Jeder Verkehrsteilnehmer und jede Verkehrsteilnehmerin, der bzw. die die neue Infrastruktur künftig nutzt, hilft dabei, die stark ausgelasteten Hauptverkehrsadern zu entlasten“, sagt Steinkellner.

Überwiegend auf der Trasse der Florianerbahn

Der Geh- und Radweg wird in Pichling nahe der Wiener Straße bei der Kreuzung Wiener Straße/Traundorfer Straße beginnen. Um die Verbindung zwischen Ebelsberg und Pichling und in weiterer Folge ein Erreichen des Erholungsgebiets Pichlinger See für das Radfahren attraktiver zu gestalten, soll der kombinierte Geh- und Radweg entlang der B1 zwischen dem Ennsfeld und der Pichlinger Straße zum überwiegenden Teil auf der Trasse der ehemaligen Florianerbahn platziert werden. Der 1974 eingestellten Bahnstrecke wird somit rund 50 Jahre später neues Leben eingehaucht. Rund 760.000 Euro werden für den Infrastrukturausbau investiert. Die Landeshauptstadt Linz tritt als künftiger Bauherr und das Infrastrukturressort des Landes OÖ als Fördergeber auf. Die Investitionssumme wird zu gleichen Summen geteilt.


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