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Gemeinden aus dem NÖ Westwinkel und der Powerregion Enns-Steyr trafen sich zum Vernetzungstreffen

Thomas Lettner, 29.03.2022 10:58

ENNSDORF. Beim jährlichen Vernetzungstreffen der niederösterreichischen und oberösterreichischen Nachbargemeinden wurden die Themen mobile Jugendarbeit/Streetwork und Raumordnung diskutiert.

(V.l.) Christian Kolarik, Karl Huber, Karl Stegh, Daniel Lachmayr, Annemarie Wolfsjäger, Rudolf Steinke, Isabell Grindling, Johann Bruckner, Gerhard Gstöttenbauer, Josef Alkin, Katrin Auer (Foto: NÖ.Regional/Kerschbaumer)

Die Kleinregion Mostviertel Ursprung (Behamberg, Ennsdorf, Ernsthofen, Haidershofen, St. Pantaleon-Erla, St. Valentin, Stadt Haag und Strengberg) lädt jährlich die oberösterreichischen Nachbargemeinden Dietach, Enns, Kronstorf, Mauthausen, Mitterkirchen, Naarn, St. Ulrich und Steyr zu einem Vernetzungstreffen ein. Unterstützt wird die Kleinregion dabei von einer Mitarbeiterin der NÖ.Regional.

Grenzübergreifende Jugendarbeit

Bernhard Zima, Geschäftsführender Obmann des Vereins Jugend- und Lebenswelt referierte über seine Arbeit in unterschiedlichen Regionen Niederösterreichs. Bei der mobilen Jugendarbeit wird Kontakt zu Jugendlichen in öffentlichen Räumen aufgenommen. Zima betonte, dass es wichtig sei, ihnen Mut zum Leben zu machen und die Jugendlichen dabei zu unterstützen, Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln. Die Wichtigkeit von Streetwork war in der Runde unumstritten. Der langjährige Wunsch jedoch, dies grenzübergreifend anzubieten, stößt auf Hindernisse. Denn die Abwicklung und Finanzierung von mobiler Jugendarbeit ist in den Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt. Die Gemeinden werden sich weiterhin bemühen, eine Lösung zu finden, die dies möglich macht.

Strategie für Siedlungs- und Standortentwicklung

In einem zweiten Referat berichtete Johannes Haselsteiner von der Abteilung Raumordnung des Landes NÖ über die laufende „Regionale Leitplanung“, die flächendeckend in ganz NÖ ausgerollt wurde. Dabei wird intensiv mit Vertretern der Gemeinden und Regionen und des Landes NÖ eine zukunftsfähige Strategie zur Siedlungs- und Standortentwicklung erarbeitet, um den vorhandenen Boden sinnvoll zu nutzen. Ziel ist eine Abstimmung und Festlegung von relevanten Inhalten in der Raumordnung wie Siedlungsentwicklung, Daseinsvorsorge, Betriebsentwicklung sowie Grün- und Freiräume.

Wichtiges Thema Verkehr

Die Power Region Enns-Steyr (Asten, Enns, St. Florian, Hargelsberg, Wolfern, Kronstorf, Steyr und Dietach) arbeitet auch an einer gemeinsamen Raumentwicklung. Interkommunale Betriebsstandorte werden ebenso definiert wie Qualitätsräume für Natur und Landschaft sowie landwirtschaftliche Zonen. In Oberösterreich geht diese Initiative allerdings von den Gemeinden aus, wobei der Austausch mit dem Land gegeben ist. Bevor der Planungsprozess in NÖ in eine Verordnung gegossen wird, besteht der Wunsch, sich noch intensiver mit den oberösterreichischen Nachbarn auszutauschen und Pläne, die auf beiden Seiten entstehen, auch abzustimmen. Insbesondere der Verkehr ist ein wichtiges Thema, das weitere grenzübergreifende Abstimmungen erfordert.

 


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