Blackout: „Was tun, wenn ...“

Norbert St. Mottas Tips Redaktion Norbert St. Mottas, 24.11.2022 13:56 Uhr

ST. VALENTIN. In einem Vortrag über den Blackout erklärte der Referent Franz Zehetgruber, wie sich die Bevölkerung auf einen Blackout vorbereiten sollte.

Im zum Bersten vollen Saal der Feuerwehr St. Valentin berichtete Franz Zehetgruber vom Niederösterreichischen Zivilschutzverband, welche Auswirkungen ein Blackout auf das Alltagsleben hat und welche Vorkehrungen die Bevölkerung treffen solle.

Zunächst gelte es einen Blackout von einem Stromausfall zu unterscheiden. Stromausfälle sind lokal begrenzt und dauern in der Regel nicht allzulange. Unter Blackout versteht man einen großflächigen Stromausfall, der ein paar Tage lang dauer könnten. Bei einem Blackout sind Einsatzkräfte gefordert, zum Beispiel, um Leute zu befreien, die in Liften stecken geblieben sind.

Die Einsatzkräfte wie Feuerwehren, Rettung oder Polizei bereiten sich auf ihre Weise auf Einsätze vor. Aber auch die Zivilbevölkerung ist aufgerufen, Vorkehrungen zu treffen. Ein Satz, den Franz Zehetgruber immer und immer wiederholte war „Was Sie zuhause haben, haben Sie zuhause. Da kommt nichts dazu!“ Damit spricht Zehetgruber eine Vorratshaltung an, die in jedem Haushalt vorhanden sein sollte.

Halbvoller Tank

So sollte das Auto immer einen zumindest halbvollen Tank haben. Tankstellen funktionieren ohne Strom nicht.

Ein Lebensmittelvorrat sollte für zwei Wochen vorhanden sein, sollte man Haustiere haben, braucht es auch für diese Futtervorrat. Auch alle notwendigen Medikamente sollten immer im Haus sein.

Ein Kurbelradio und Taschenlampen sollten im Haushalt sein. Kerzen sind nicht ideal, da im Brandfall die Feuerwehr nicht angerufen werden kann. Ö3 und Radio Niederösterreich sind notstromversorgt und bringen im Krisenfall die wichtigsten Informationen.Wichtig ist auch eine Familienkrisenmanagement, das schon vor einem Blackout besprochen wird, etwa, wo man sich treffen kann, da ja auch telefonieren unmöglich ist.

Besonders wichtig ist Nachbarschaftshilfe und Zusammenhalt.

Seitens der Gemeinde St. Valentin wird auch für den Blackout Vorsorge getroffen. Die Planung ist im Laufen. So wird im Fall eines Blackouts das Valentinum eine Anlaufstelle sein. Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr (SPÖ) erklärte, dass es in St. Valentin mobile Stromaggregate gebe, die die Pumpwerke betreiben.

Stadtrat Andreas Pum (ÖVP) berichtete auf Anfrage, dass auch die Kläranlage notstromversorgt sei.

Auf der Seite des NÖ Zivilschutzverbands findet man weitere wichtige Informationen zum Thema Blackout: www.noezsv.at

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