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 (Foto: mott)
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Herbert Pühringer schickte einen Leserbrief zum Thema Donaubrücken-Projekt -Tips Ausgabe KW 48.

Zu den Äußerungen von Christof Dauda Leiter, der niederösterreichischen Landesstraßenplanung, möchte ich folgende Fakten anführen.

Die Bürgerplattform Pro Ennsdorf hat aus Strategischen Gründen, andere Varianten bei der mündlichen UVP - Verhandlung in St.Pölten eingebracht.

Dass, die derzeit gültige Variantenentscheidung intern- politisch und nicht fachlich entschieden wurde, wissen wir schon lange und haben dafür auch eindeutige Beweise.

2018 wurde von den Landtagen N.Ö. und O.Ö. beschlossen, dass die neue Donaubrücke Mauthausen in die B 123 a eingebunden werden soll, mit linearen Verbesserungen, mit kurzen Umlegungen und Einbindung in die B 1 bei Rems. Weil diese Vereinbarung vom Land N.Ö. nicht eingehalten wird, wird sich das Land O.Ö. mit den Kosten bis zum Kreisverkehr Pyburg beteiligen. Lt. Herrn Dauda sind die beiden Ampelanlagen, die 3-Überführungen und der 4-spurige Ausbau niederösterreichische Projekte. 

Lt. den uns vorliegenden Unterlagen, welche wir von Herrn Dauda/Hr. Gr…… erhalten haben, ist eindeutig ersichtlich, dass der bestehende Kreisverkehr in Rems durch den Bau der Variante 2 von 14.400 Kraftfahrzeugen täglich belastet werden würde. Kein Abriss vom den Gebäuden ÖAMTC und Elan-Stüberl wäre notwendig.

Lt. Analysejahr 2018 werden die Kreisverkehre in Pyburg mit 21.800 FZ, der Kreisverkehr in Windpassing von 18.400 FZ täglich belastet. Warum sollte dann der Kreisverkehr in Rems sooo groß sein, das Häuser abgerissen werden müssen? Beamte müssen lt. den gesetzlichen Bestimmungen, die Öffentlichkeit objektiv informieren.

Aussage Hr. Dauda: Bei der dzt. geplanten Variante 12 ist ein größerer Hochwasserschutz, etwa ein HQ 100, wie auf Straßen üblich, technisch nicht möglich. „Ab einen 30-jährlichen Hochwasser ist die Trasse nicht befahrbar“ und meist fahren bei Hochwasser ohnehin weniger Autos. Eine großartige intelligente Aussage.

Herr Dauda müsste auch wissen, dass die Flächen für Radwege nicht enteignet werden können! Planen kann man viel, die Umsetzung wird schwierig.

Die schriftliche Stellungsnahme der O.Ö. Umweltanwalt lautet sinngemäß: Die Eingriffe in die Umwelt sind schwerwiegend und es wäre besser sich nach einen alternativen Standort umzusehen.

Herbert Pühringer, Koordinator der Bürgerplattform Pro Ennsdorf - Pyburg - Windpassing

Meinungen in Leserbriefen müssen sich nicht mit denen der Redaktion decken. Wir behalten uns vor, Briefe aus Platzgründen zu kürzen.

Senden Sie Ihren Leserbrief an: redaktion-enns@tips.atoder per Post an „Tips“,Kaltenbrunnergasse 3, 4470 Enns
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