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ERNSTHOFEN. Die Bemühungen der Gemeinde, einen barrierefreien Zugang zum Bahnhof zu schaffen, gehen in die nächste Runde.Die Angelegenheit wird demnächst in einem parlamentarischen Verkehrsausschuss behandelt.

Huber, Hanger und Gassner suchen nach barrierefreier Lösung (Foto: Wolfgang Simlinger)
Huber, Hanger und Gassner suchen nach barrierefreier Lösung (Foto: Wolfgang Simlinger)

Schon jetzt ist klar: „Ohne ein weiteres Gespräch mit den ÖBB wird es nicht gehen“, sind sich Bürgermeister Karl Huber (ÖVP) und Gemeinderat Manfred Gassner (SPÖ) einig. Bei einem Lokalaugenschein versicherte ihnen Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger von der ÖVP zu, dass er gemeinsam mit dem Nationalratsabgeordneten Alois Schroll von der SPÖ die Gemeinde Ernsthofen dabei bestens unterstützen werde. Ziel ist es, einen ebenerdigen Zugang zu den Bahnsteigen zu erwirken, der laut schriftlicher Stellungnahme der ÖBB aktuell offenbar nicht möglich ist. Obwohl es früher einmal einen ebenerdigen Zugang gab und die Baulichkeiten noch vorhanden sind, ist seit dem Umbau des Bahnhofs dieser Zugang gesperrt und ein Betreten der Bahnsteige nur über eine Unterführung mit Stufen möglich.

Kundenfrequenz entscheidet

Wie in den Tips berichtet, soll der Ennser Bahnhof bis 2026 mit einem Lift ausgestattet werden. Als Grund für diese Maßnahme nennen die ÖBB den zu erwartenden Anstieg der Tagespendler am Ennser Bahnhof. In Ernsthofen ist die Kundenfrequenz deutlich niedriger, daher ist ein Umbau von den ÖBB nicht geplant. Seitens der Bahn wird darauf hingewiesen, dass man auf barrierefreie Bahnhöfe, wie zum Beispiel St. Valentin, ausweichen kann. „Mit diesem Argument werden wir uns sicher nicht zufriedengeben. Wir werden uns weiterhin intensiv um die Anliegen unserer Bürger in dieser Angelegenheit bemühen und als nächsten Schritt das von den ÖBB angebotene Gespräch suchen“, so Bürgermeister Huber.


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