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ST. PANTALEON-ERLA. Im Ortsteil Pyburg gibt es einen stark genutzten Bahnübergang. In ferner Zukunft könnte dort eine Unterführung errichtet werden.

An dieser Stelle empfiehlt die Gemeinde die Errichtung einer Unterführung. (Foto: mott)
  1 / 2   An dieser Stelle empfiehlt die Gemeinde die Errichtung einer Unterführung. (Foto: mott)

Der Bahnübergang in Pyburg ist insbesondere an Werktagen stark frequentiert. Fahrzeuge, die über die Donaubrücke kommen, Fahrzeuge, die über die Umfahrung kommen und Fahrzeuge, die aus Ennsdorf und Pyburg kommen und Richtung St. Valentin fahren – und umgekehrt – treffen hier in diesem Nadelöhr zusammen. So kommt es immer wieder zum Stau – insbesondere, wenn das Signal auf Rot steht.

Auflösung unbeschrankter Bahnübergänge

Die ÖBB wird in den nächsten Jahren aufgrund neuer Gesetze den unbeschrankten Bahnübergang auflösen müssen.

Eine Schrankenanlage würde vermutlich zu noch höherem Rückstau führen und die Lebensqualität in Pyburg nicht verbessern.

Die Unterführung stellt daher eine nachhaltige Lösung dar.Die Gemeinde St. Pantaleon-Erla hat gemeinsam mit dem Land Niederösterreich, sowie der ÖBB Infrastruktur AG eine Machbarkeitsstudie für die Errichtung einer Unterführung im Bereich Waldschnepfe durchführen lassen. Die geplante Unterführung zielt darauf ab, die Verkehrsbelastung für die Pyburger zu reduzieren und die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen. Gleichzeitig soll sie die Entstehung von Rückstau vermeiden.

Knackpunkt Finanzierung

Der Knackpunkt ist die Finanzierung: Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 14,5 Millionen Euro. Der Kostenanteil der Gemeinde wird auf rund 3,5 Millionen Euro geschätzt. Für Bürgermeister Roman Kosta (ÖVP) ist die Unterführung wichtig aber er vergleicht: „Das ist mehr als unser Anteil am neuen Vereinshaus.“ Im Gemeinderat gebe es eine große Zustimmung zur Unterführung – aber die Finanzierung ist noch nicht geklärt.

Einreichplanung

Mit einer Einreichplanung könnten die tatsächlichen Kosten und eventuelle Förderungen ermittel werden. Der Gemeinderat muss hierzu noch beraten und die Finanzierung für den Gemeindeanteil von circa 100 Tausend Euro festlegen.

Eine Einschätzung, wann die Unterführung gebaut wird, kann Bürgermeister Kosta nicht abgeben – aber einen Wunsch: „Bis zum Jahr 2030.“


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