„Die Quereinsteiger“ gewinnen das Stoßbudl-Turnier in Euratsfeld
EURATSFELD. Sehr großes Interesse erweckte vergangenen Samstag das mittlerweile fünfte Stoßbudl-Turnier des Stoßbudlvereins Euratsfeld.

31 Mannschaften und insgesamt 128 Spieler nahmen an dem Turnier, das heuer im Pfarrgemeindezentrum stattfand, teil. Jede Mannschaft bestand aus vier Spielern. Gespielt wurde auf acht Stoßbudln. Wem das Spiel fremd ist, dem seien kurz die Regeln erklärt: „Die Stoßbudl ist eine Art Flipper aus Holz. Das Spiel gibt es schon ungefähr 200 Jahre, es ist aber so gut wie in Vergessenheit geraten“, erklärt Wolfgang Mader, der Obmann des Stoßbudlvereins.
Margaretha Salzmann ist die Stoßbudl-Königin
Anders als am Automaten wird die Kugel mit einem Haselnussstab angeschoben und so ins Spiel gebracht. Auf der Stoßbudl befinden sich mehrere Löcher beziehungsweise Punktefelder mit unterschiedlich hohen Werten. Bei jedem Spiel war ein Schiedsrichter dabei. Die siegreiche Mannschaft erhielt drei Punkte. Bei einem Unentschieden zählte die Gesamtpunkteanzahl. Der Turniersieg ging an die Mannschaft „Die Quereinsteiger“ vor „Anstoß 1“, „60 Plus“, „Team Weinkombo“, „Die Gäd“n Buam“ und „ S“Blechhäufal“. Den Titel der Stoßbudlkönigin für den Spieler mit der höchsten Punktzahl sicherte sich Margaretha Salzmann.
Tombola-Preise bei der Riesenstoßbudl
Gebaut wurden die beim Turnier verwendeten Stoßbudln von Wolfgang Handl aus Gresten. Auch die Riesenstoßbudl, an der man für zwei Euro drei Schub machen und verschiedene Tombolapreise gewinnen konnte, stammt von ihm. Der Spieler mit der höchsten Punkteanzahl durfte den ersten Preis - einen Thermengutschein im Wert von 400 Euro - entgegennehmen.


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