Regionale Kaufentscheidung
WELS-LAND. Das Bewusstsein für regionale Produkte zu stärken ist ein großes Anliegen von ÖVP-Bezirksparteiobmann Nationalrat Klaus Lindinger.

Die Wertschöpfung in der Region stärkt den ländlichen Raum. Der Einkauf bei den lokalen beziehungsweise regionalen Nahversorgern und Direktvermarktern sichert Arbeitsplätze.
Der Konsument entscheidet
„Derzeit sind 119 Direktvermarkter in Wels-Land bei der Landwirtschaftskammer gemeldet. 339 sind es inklusive der Nachbarbezirke Eferding, Grieskirchen und Wels-Stadt. Immer mehr Nahversorger bieten regionale Produkte in den Regalen an. Wohin die Konsumenten greifen, entscheidet, was bleibt und Bestand hat“, zeigt Lindinger die große Bedeutung der täglichen Kaufentscheidung auf. Im Bezirk gibt es einige Bauern- beziehungsweise Wochenmärkte wie zum Beispiel in Bad Wimsbach-Neydharting, Fischlham, Lambach, Marchtrenk und jetzt neu in Stadl-Paura.
Bestbieterprinzip
Seit einer Ergänzung zum Bestbieterprinzip vom April ist es möglich, bei öffentlichen Ausschreibungen auf Kriterien wie Herkunft, Klimaschutz und dergleichen mehr verstärkt Gewicht zu legen. Im Seniorenwohn- und Pflegeheim Gunskirchen wird das angewandt. 50 Prozent der Lebensmittel werden im eigenen Ort eingekauft, insgesamt sind 70 Prozent der verarbeiteten Lebensmittel aus der Region.
„Das ist ein hervorragendes Beispiel, dass lokaler und regionaler Einkauf möglich ist. Außerdem schmeckt jeder Konsument den Unterschied“, ist Lindinger überzeugt. Wie die Landwirtschaft in Zukunft produziert beziehungsweise woher die Produkte bei den Nahversorgern kommen, hängt im Wesentlichen davon ab, welche Lebensmittel gekauft werden.


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07.06.2018 09:55
Michmädchenrechnung
"50 Prozent der Lebensmittel werden im eigenen Ort eingekauft, " ....eingekauft schon aber das die Lebensmittel trotzdem 1000 ende Kilometer unterwegs waren sagt man nicht dazu ...